Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.
Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.

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Die drei Tage vom 24. bis 26. Dezember 2016 verliefen am deutschen Strommarkt alles andere als besinnlich: 

Traditionell und vorhersehbar war die Nachfrage nach elektrischer Energie wegen der reduzierten Industrieproduktion und Wirtschaftstätigkeit an Heiligabend und den folgenden Feiertagen deutlich geringer als das Jahresmittel.

Traditionell unvorhersehbar, in diesem Fall überdurchschnittlich und damit nicht bedarfsgerecht, war das Windaufkommen und damit die Produktion der mittlerweile 27.000 deutschen Windkraftanlagen.

 

 

Infolge des Überangebots wurde der Strom an der Leipziger Börse volle 28 Stunden lang zu negativen Preisen gehandelt - der "Ökostrom" war geschenkt noch zu teuer.

Über die Feiertage wurde den Abnehmern 
19.907.398 Euro an Entsorgungsgebühren
 gezahlt.

Insgesamt wurde für den über Weihnachten produzierten 
Strom aus Windkraft (und in vernachlässigbarem Umfang Photovoltaik) über das Erneuerbare Energien Gesetz  203.641.920 Euro vergütet. Dieser Strom war an der Börse -4.239.507 wert. Der volkswirtschaftliche Verlust betrug also 207.881.427 Euro.

Die technischen und ökonomischen Hintergründe dieses Weihnachtsspektakels finden Sie hier erläutert. Die Implikationen liegen auf der Hand. 

Und wieder einmal ein Beispiel einer ausgewogenen SZ-Berichtserstattung

 

30.11.2016

SZ am 30.11.2016, Seite D5 Wissen, Artikelgröße 5 x 6 cm, versteckt in Seitenleiste

 

Für einen großformatigen Bericht über eine Lobbystudie bzgl. der nahezu 100 %igen Akzeptanz von Windrädern in unseren Vorgärten ist der SZ die Titelseite nicht zu schade.

 

Dass 87 % der Deutschen nach einer EMNID-Umfrage Windkraft im Wald ablehnen ist dagegen offensichtlich derart bedeutungslos, dass die linientreue SZ dies mit einer kleinen versteckten Erwähnung abtun kann.

Mario Barth deckt auf ...

 

26.11.2016

250.000 tote Fledermäuse als "Neue Nahrung für Windkraftgegner"?

 

02.11.2016

 

Die SZ schafft es immer wieder in Sachen einseitiger Meinungsbildung, den Vogel abzuschießen.

 

Fakt ist es in der Tat, dass jährlich weit mehr als 250.000 Fledermäuße bundesweit an Windkraftanlagen qualvoll verenden - sei es durch direkte Kollisionen oder durch sog. Barotraumata, bei denen durch Verwirbelungen hinter den Rotorblättern die Lungen und innere Organe der Tiere zerplatzen. Dieses traurige Schicksal nun auf der vordersten Seite der SZ mit "Neue Nahrung für Windkraftgegener" zu betiteln, zeugt einmal mehr von der tendenziösen Einstellung der SZ zum Thema Windkraft.

Kein fröhliches Lied :-(

 

22.10.2016

Literaturempfehlung: Geopferte Landschaften - Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört

 

08.10.2016

 

Am 14.11.2016 erscheint im HEYNE Verlag das lesenswerte Buch von Herausgeber Georg Etscheit über die mangelnde Sinnhaftigkeit und die skandalösen Auswüchse unserer derzeit praktizierten sogenannten Energiewende - bitte unbedingt vormerken.

 

Im Video erhalten Sie hier eine kurze Vorschau - einige prägnante Aussagen hieraus:

 

"Wenn wir hier auf diesem Planeten überleben wollen, brauchen wir eine Energiewende. Doch das was die Politik daraus gemacht hat, ist eben keine Energiewende, sondern wahrscheinlich das größte Betrugsprojekt seit Ende des zweiten Weltkrieges."

 

"Es ist erschütternd, wie mit der Genehmigungspraxis von Bauvorhaben in der Natur viele öffentliche Verwaltungen in rechtliche Grauzonen abgeglitten sind. Da stinkt es förmlich nach Korruption."

Nachfolgend sehen Sie eine der geopferten Landschaften bei Paderborn in Nordrhein-Westfalen - oder sollte man hier nicht vielleicht besser von geopferten Bürgerinnen und Bürgern sprechen? Geopfert zur hemmungslosen Bereicherung von Anlagenbetreibern und Landverpächtern ...

Nordsee mit Flaute oder Neues von den Stützen der "Energiewende"

 

03.10.2016

 

Dass Windparks im Binnenland ständig schwächeln und bestenfalls Zappelstrom zur Unzeit liefern hat sich zwischenzeitlich herumgesprochen. Wie sieht es aber mit den viel gelobten grundlastfähigen Propellern in der Nordsee aus? Offensichtlich sind auch diese nicht so grundlastfähig wie angenommen – dies jedenfalls geht aus einem Bericht des SPIEGEL in seiner Ausgabe 37/2016 hervor. Dort heißt es:

 

Die Hoffnung, dass Nordsee-Windparks zuverlässig Strom erzeugen, hat sich bislang nicht erfüllt. Der vergangene Monat (Anmerkung: August) lieferte dafür ein Beispiel. An neun Tagen herrschte weitgehend Flaute, am 17. August wurde zeitweise kein Megawatt Leistung gemessen. Am 8. August erreichte mit 2.989 MW mehr Nordseestrom das deutsche Netz als je zuvor. Neben der unsteten Leistung bereitet die Übertragung des Stroms von See auf Land Probleme. Die weltgrößte Übertragungsanlage dieser Art, DolWin2, steht seit Beginn des Probebetriebes im Februar immer wieder still. Seit dem 26. August ist DolWin2 erneut ausgefallen. Der Hersteller ABB hat offensichtlich Probleme mit dem 90 Kilometer langen Höchstspannungskabel (…). Der Netzbetreiber Tennet will „zurzeit nicht ausschließen, dass die Test- und Reparaturarbeiten von ABB länger andauern können (eventuell Wochen oder Monate)“. Auch der Windpark Riffgat war bereits ein halbes Jahr vom Netz, zwischen November 2015 und Mai 2016.

 

Anmerkung unsererseits: Die Windradbetreiber brauchen sich in den meisten Fällen nicht sonderlich zu sorgen. Wenn die Netzbetreiber mit der Physik kämpfen und die Stromabführung nicht hinbekommen, werden sie entschädigt – ebenso wenn Windräder wegen der unsteten Stromproduktion abgeriegelt werden müssen oder nicht benötigten Strom erzeugen, der dann ins Ausland „verklappt“ werden muss …

Und der Irrsinn geht munter weiter ...

 

02.10.2016

 

Nachdem wir bereits im letzten Jahr einen weiteren Anstieg der EEG-Umlage für 2017 vorhergesagt haben, wird diese unsere Auffassung nunmehr von Experten bestätigt. Unter Berufung auf Regierungskreise und der Bundesnetzagentur sei ein Anstieg im kommenden Jahr von derzeit 6,35 Cent/KWh auf bis zu 7,30 Cent/KWh möglich - dies entspräche einer atemberaubenden Zuwachsrate von 15% innerhalb eines einzigen Jahres!

 

Nähere Informationen erhalten Sie <hier>.

Seit 2003 wäre die EEG-Umlage somit um das fast 18-fache gestiegen - eine Umverteilungsmaschinerie unglaublichen Ausmaßes. Ein 4-Personen-Haushalt mit realistischen 6.000 KWh zahlt somit jährlich allein bis zu 438,00 Euro an Ökostromzulage zur Bereicherung von Windmüller & Co. Doch damit nicht genug: Auch weitere Kosten des erneuerbaren Wahnsinns werden uns kräftig und mit teilweise deutlich steigender Tendenz in Rechnung gestellt - darunter:

 

  • Stromsteuer ("Ökosteuer") zur Förderung klimapolitischer Ziele und (man glaubt es kaum) zur Absenkung und Stabilisierung des Rentenbeitragssatzes
  • KWK-Umlage zur Förderung der Erzeugung von Strom durch Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung
  • §19-Umlage zur Entlastung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten
  • §17-Offshore-Haftungsumlage zur Deckung von Schadensersatzkosten durch verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das Übertragungsnetz oder durch Netzunterbrechungen (=> siehe auch unseren Beitrag vom 03.10.2016)
  • §18-AbLa-Umlage zur Deckung von Kosten abschaltbarer Lasten zur Aufrechterhaltung der Netz- und Systemsicherheit
  • dazu natürlich die zukünftig ebenfalls massiv ausufernden Netzentgelte
  • und auf alle diese Zulagen oben drauf die gesetzliche Mehrwertsteuer, d.h. der Staat bereichert sich noch zusätzlich an den Kostensteigerungen ...

 

Der Gesamtanteil an Steuern, Abgaben und Umlagen am Strompreis ist seit 1998 von 25% auf satte 54% in 2016 gestiegen - Tendenz weiterhin deutlich steigend ...

 

Viele Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen werden dies alles nicht mehr stemmen können. Für die nächsten Jahre prophezeien wir Stromsperren in noch nicht gekanntem Ausmaß - mit allen dramatischen Folgen für die betroffenen Familien!

Am 01.08.2016 strahlte das ERSTE eine schonungslose Reportage über die Hintergründe und Auswüchse des aktuellen Windkraftbooms aus und dies für eine öffentlich-rechtliche Anstalt in bemerkenswerter Offenheit ...

 

Dreißig Minuten, die es in sich haben: Korrupte Kommunalpolitiker, die sich zu Lasten der Allgemeinheit völlig ungeniert bereichern und ihr Amt hemmungslos missbrauchen; busseweise herangekarrte Demonstranten, die von der Windkraftbranche bezahlt werden; eine Windkraftlobby mit allerhöchstem Aggressionspotential und einen Umweltverband, der diesen Namen nicht verdient ...

 

Bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen Landespolitiker Kramp-Karrenbauer, Rehlinger und Jost den Bericht ebenfalls gesehen haben und erkennen, für welchen korrumpierten Sumpf sie sich hier einsetzen ...

 

Zur Sendung über die ARD-Mediathek gelangen Sie <hier>.

 

Wir lassen uns einmal überraschen wie lange dieser Link aktiv bleiben wird, bevor "interessierte Kreise" seine Löschung betreiben ... Aber glücklicherweise gibt es ja auch noch YouTube, so dass der Beitrag voraussichtlich der Nachwelt erhalten bleiben wird ...

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Das falsche Geheule der Ökolobby

 

Ein überaus lesenswertes Editorial von Capital-Chefredakteur Horst von Buttlar

 

18.06.2016

 

Es war ja nie in Mode, sich über die Energiewende aufzuregen, außer man ist Experte. Weil es schick ist, das „Jahrhundertprojekt“ grundsätzlich klasse zu finden. Wenn ich mich oute, dass ich die Art, wie wir wenden, ziemlich kopflos finde, schauen mich Menschen an, als sei ich direkt einem schnellen Brüter entsprungen. Dabei bin ich gar nicht für Atomkraft, ich habe nur keine hysterische Beziehung zu ihr, bin also keine kerngespaltene Persönlichkeit. Ich finde zudem: Mit dem, was wir „Energiewende“ nennen, haben wir ein Monster erschaffen, das wir seit Jahren noch weniger im Griff haben als Goethes Zauberlehrling seinen Besen.

 

Die Regierung versucht in diesen Wochen wieder einmal, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu reformieren. Reform heißt ja seit Jahren: die Kosten irgendwie zu bändigen. Sobald die Regierung das versucht, heult die Windlobby lauter als das Sturmtief „Günther“Diese Lobby – und mit ihr die Solar- und Dämmlobby – ist deswegen so perfide, weil sie ständig vorgeben kann, dass sie doch nur die Welt retten will. Dabei will sie wie jede gute schlechte Lobby einfach nur ihre Interessen durchsetzen und die Milliarden verteidigen, die das System inzwischen verteilt. Und so verpufften bisherige „Reformen“. Seit dem letzten Anlauf gingen mehr Windräder ans Netz als je zuvor, jedes bekam die feste Vergütung, garantiert auf 20 Jahre. Rechnen Sie mal wie ein schlauer Ostfriesenbauer: Ein Windrad x 50 000 Euro Jahrespacht x 20 Jahre = 1 Mio. Euro = eine neue Art des Lottogewinns. Oder eine neue Art der Umverteilung von unten nach oben, von den Stromkunden zu den Landbesitzern und Großbauern. Diese Preise haben sich gebildet, weil zu viel Geld im System ist. Weil der Strom billig produziert wird (wofür sich die Grünen auf jedem Stehempfang feiern), die Vergütung aber so fest steht wie ein chinesischer Fünfjahresplan. Im Grunde gibt es viel zu viel billigen Ökostrom, den man im Netz gar nicht mehr verteilen kann. Also zahlen wir inzwischen auch für Strom, den wir nicht verbrauchen. Und so explodieren die Kosten der EEG-Umlage: Beliefen sie sich im Jahr 2000 noch auf 883 Mio. Euro, schreiten wir auf 30 Mrd. zu. Wenn man über diese Zahlen redet, geraten Grüne und Ökostromenthusiasten auf jedem Stehempfang spätestens jetzt in Rage, und stellen die Frage aller Fragen: „Wollen Sie etwa die Energiewende in Frage stellen?“ Und dann werden eifrig die Arbeitsplätze vorgerechnet, die geschaffen wurden. Naja, für 30 Mrd. Euro pro Jahr könnte man auch eine Speiseeisindustrie in der Wüste Gobi hochziehen. Die vielen Widersprüche der Energiewende werden stets mit einem Mega-Argument übertüncht: Dass man am Ende ja etwas Gutes tut. Deshalb auch dieses ganze Orwell’sche Vokabular, der „Bürgerstrom“ oder die „Bürgerwindparks“. Das klingt idyllisch und gerecht, und deshalb sind Ökolobbyisten auch so wütend, wenn jemand ihre grüne Bonanza stört. Immerhin: Ein wenig Marktwirtschaft soll es nun geben, Projekte sollen ausgeschrieben werden. Wer weniger Subventionen verlangt, bekommt den Zuschlag. Ein kleiner Anfang. Der Ausbau aber geht weiter, 2800 Megawatt oder 1000 Windräder pro Jahr sollen errichtet werden. Wird das Land das aushalten? Nur gegen Widerstände. Und die nehmen zu.

Seit einiger Zeit scheint mir etwas zu kippen in Deutschland: Die Phase, in der „Bürgerwindparks“ ausschließlich bejubelt und nur Ewiggestrige und Spielverderber sich über Herzrasen bei Großvater und tote Seeadler aufregten, neigt sich dem Ende zu. Der Widerstand wächst in vielen Orten. Und wer an wolkenlosen Tagen über Niedersachsen fliegt oder die A9 von Berlin Richtung Leipzig fährt, weiß, warum: Er sieht Bilder, als würde Roland Emmerich eine Ökoversion von „Independence Day“ drehen. Extraterrestrische Armeen von weißen Riesenstangen, die über Kilometer alles beherrschen.

„Eine brutalere Zerstörung der Landschaft“, hat der Dichter Botho Strauß gesagt, „als sie mit Windkrafträdern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht. Es ist die Auslöschung aller Dichterblicke der deutschen Literatur von Hölderlin bis Bobrowski“. Der Autor Wolfgang Büscher, schrieb in einem entsetzten Text, über die „rot blinkenden Wälder aus Stahl“, die er in der Nacht im Norden sah, ein „gewaltiges, bestürzendes Bild“. „Die Windbranche“, schrieb er, „möchte das ganze Land ihrer moralisch galvanisierten Industrie unterwerfen. Ob Magdeburger oder Warburger Börde, ob Holstein oder das Vorharzland – alles rotiert und blinkt, je nördlicher, desto heftiger.“ Aber soll das Land der Dichter auf seine Dichter hören? Schließlich geht es hier um die Rettung der Welt! Zumindest werden die Stimmen, die den Flurschaden beklagen, immer unverdächtiger, sie kommen aus allen Richtungen. Möglicherweise war mancher Grüne, der in einer Berlin-Mitte-Blase lebt und mit einem Glas Pommery auf die Energiewende anstößt, lange nicht mehr im Land da draußen – sonst müsste er entsetzt sei, was seine Revolution angerichtet hat. Was aber tun? Irgendwo muss der Strom ja her kommen. Ganz klar: noch mehr auf Marktkräfte vertrauen. Das Geld aus dem hochgezüchteten System nehmen, der Energiewende mehr Zeit geben. Bis Stromtrassen gebaut sind, die den grünen Strom auch verteilen. Bis die besten Technologien und Unternehmen sich durchgesetzt haben. Bis Energie wieder ohne Ideologie produziert wird.

Unwetter – eine ideologische Waffe der Ökofundamentalisten

 

Ein Artikel von Johannes Bradtka von www.umwelt-watchblog.de

 

11.06.2016

 

Es war leider zu befürchten: Während die Aufräumarbeiten in den Überschwemmungsgebieten noch im Gange sind und die betroffenen Menschen im Entsetzen verharren, beginnen ideologisierte Klimaschützer, grüne Demagogen und Profiteure der Energiewende das menschliche Leid als politische Waffe zu missbrauchen.

„Was Sie machen ist ein Klimaverbrechen, kein Klimaschutz“, so der vollkommen absurde Vorwurf des Grünen-Fraktionschefs Ludwig Hartmann an die bayerische Staatsregierung. Im selben Atemzug brachte er die Unwetter der letzten Wochen mit dem „Abwürgen der Windkraft“ in Bayern in einen haarsträubenden Zusammenhang. Egal ob Flüchtlinge, Bürgerkriege oder Unwetter – jedes menschliche Elend und Unglück ist den zahlreichen Demagogen willkommen und nützlich, um Menschen zu manipulieren und um eine Forcierung der Energiewende zu fordern.

 

Was sind die wahren Gründe für die Unwetter der vergangenen Tage? 

 

Vb-Wetterlage

 

Eine Vb-Wetterlage entsteht bei folgender Konstellation: ein Mittelmeertief zieht entgegen dem Uhrzeigersinn über Oberitalien hinweg in einem Bogen um die Alpenostseite nach Norden, um sich dann über Tschechien und Polen nach Deutschland auszubreiten. Gleichzeitig müssen mit südlicher Strömung heiße Luftmassen aus der Sahara über das Mittelmeer geführt werden. Die südlichen Luftmassen reichern über dem Meer sehr viel Feuchtigkeit an und gelangen nach Deutschland. Ein Zusammentreffen der beiden Luftmassen führt zu lang andauernden und ergiebigen Niederschlägen, die durch die Aufwärtsbewegung im Bereich der Alpen sowie der östlichen Mittelgebirge noch extrem verstärkt werden können. Die Vb-Wetterlage wurde bereits von dem Meteorologen Wilhelm Jacob van Bebber im Jahr 1891, lange Zeit vor Beginn der globalen Kohlenstoff-Emissionen, beschrieben und steht mit dem sogenannten Klimawandel in keinem Zusammenhang. In der Literatur ist eine Vielzahl historischer, verheerender Überschwemmungen nachgewiesen, die sich eindeutig als Vb-Wetterlagen kategorisieren lassen. 

 

Anmerkung unsererseits: Auch die über weite Flächen vorherrschenden Monokulturen an Energiepflanzen (Mais, Raps, ...) tragen durch Flächenversiegelung ihren Teil an den aktuellen Überschwemmungen bei. Aber vieleicht haben wir ja nächstes Jahr noch einmal einen trockenen Sommer; dann können die GRÜNEN wieder ihr Märchen von den verdorrten Landschaften in Deutschland samt Heuschreckenplagen aus der Klamottenkiste ziehen ...

Energiewende: Kein Anschluss unter dieser Merkel

 

Ein Kommentar von Alexander Neubacher, Reporter im Hauptstadtbüro des SPIEGEL in Berlin

 

08.06.2016

 

Wie kommt der von der Bundesregierung geförderte Ökostrom in die Steckdose? Von 6.100 Kilometern Kabel sind gerade mal sechs verlegt. Den Erzeugern kann es egal sein: Sie kassieren selbst dann, wenn kein Strom fließt.

 

Als die Schildbürger bemerkten, dass sie beim Bau ihres neuen Rathauses die Fenster vergessen hatten, kamen sie bekanntlich auf die Idee, das Sonnenlicht in Eimern hineinzutragen. Diese Art von Optimismus legen derzeit auch die Architekten der deutschen Energiewende an den Tag, wie sich einem aktuellen Bericht der Bundesnetzagentur entnehmen lässt. Während ständig neue Windräder und Solaranlagen aufgestellt werden, fehlt es demnach fast überall an Kabeln, um den Strom dorthin zu leiten, wo er womöglich gebraucht würde.

 

Laut Bericht müssten insgesamt 6.100 Kilometer an neuen Stromleitungen gezogen werden. Das entspricht ungefähr der Strecke zwischen Frankfurt und New York. Von den Behörden genehmigt sind derzeit aber nur 350 Kilometer, also etwa die Distanz zwischen Frankfurt und Hannover. Und tatsächlich gebaut wurden im ersten Quartal 2016 gerade mal sechs Kilometer. Das reichte nicht einmal vom Frankfurter Hauptbahnhof bis zum Flughafen.

 

Phantomstrom aus dem Trudelbetrieb

 

Theoretisch könnten an besonders windigen und sonnigen Tagen große Teile des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Wenn es die dazu passenden Leitungen gäbe. Doch in der Praxis müssen vor allem viele Rotoren in Nord- und Ostdeutschland ständig aus dem Wind gedreht werden, weil niemand weiß, wohin mit dem Strom. Die Experten sprechen dann vom "Trudelbetrieb", ein schildbürgerhafter Irrsinn, der noch dadurch gesteigert wird, dass das abgeriegelte Windrad im Trudelbetrieb nun selbst auf externe Stromzufuhr angewiesen ist, damit seine Kühlung nicht ausfällt.

 

Finanziell kann es den Betreibern der Anlage freilich egal sein, ob ihr Strom gebraucht wird oder nicht. Für jede Kilowattstunde bekommen sie eine Garantie-Vergütung, die weit über dem normalen Börsenpreis für Strom liegt. Und zwar selbst dann, wenn es sich um eine Kilowattstunde Strom handelt, die sie wegen Trudelbetriebs in Wahrheit gar nicht erzeugt haben, aber theoretisch hätten erzeugen können. Ein weiteres Schildbürger-Phänomen, das in der Branche "Phantomstrom" genannt wird.

 

Die Kosten für Trudelbetrieb, Phantomstrom und ähnliche Streiche trägt der Verbraucher mit seiner Stromrechnung. Etwa 24 Milliarden Euro werden die Deutschen dieses Jahr für die Ökostromförderung ausgeben müssen. Das ist nicht viel weniger als die Summe, die der Staat an alle Hartz IV-Empfänger ausbezahlt. Mit dem Unterschied, dass von der Ökostromförderung keine armen Leute profitieren, sondern Grundbesitzer, Windparkbetreiber und Eigenheimbewohner mit Solardach.

 

Vielleicht nutzt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren heutigen Auftritt bei einer Tagung der Energiebranche, um den Bürgern endlich zu erklären, wie sie sich die Sache mit der Energiewende vorstellt.

 

Die Erfahrung aus Schilda lehrt: Das mit den Eimern hat leider nicht funktioniert.

Immobilienpreise in den Mühlen der Windräder

 

Eine Kundenumfrage eines renommierten Maklerunternehmens im Immobilien-Management

 

29.05.2016

 

Immer wieder entfacht sich die Frage nach dem Wertverlust von Immobilien im Umfeld von großen Windenergieanlagen. Eine Frage, die natürlich von all denen verneint wird, die ein Interesse am Bau solcher Anlagen haben … Der Regionalverband Saarbrücken bedient sich dabei allen Ernstes und ungeniert in der Abwägung der Stellungnahmen zum FNP nachfolgender schrägen Argumentation:

 

"Dass ein kurzfristiger Preisrückgang, insbesondere dort wo vor Ort großer Widerstand geleistet wurde, nicht ausgeschlossen ist, zeigt Prof. Dr. Vorholz von der EBZ Business School in Bochum (Quelle: Der Immobilien Brief, Nr. 321 vom 09.05.2014). Diesen kurzfristigen Preisrückgang im Umfeld von Windenergieanlagen führt er jedoch auf die Befürchtung eines Preisrückgangs zurück, der dann einen tatsächlichen Preisrückgang in Form einer selbsterfüllenden Prophezeiung auslöst. (…) Nach Errichtung der Windenergieanlagen, wenn sich die Menschen an sie gewöhnt hätten, stabilisiere sich der Wert der Immobilien wieder auf dem vorhergehenden Niveau."

 

Doch ist das wirklich so? Wir nehmen das Ergebnis vorweg:

 

"Abschließend betrachtet ergibt unsere Umfrage, dass die subjektiv gefühlte Beeinträchtigung durch die Nähe einer Windkraftanlage nach wie vor sehr hoch ist. Objektiv kritisch wird es für den Immobilienbesitzer, wenn eine Anlage in Sichtweite steht. Dann muss er in jedem Fall mit massivem Wertverlust rechnen“, resümiert Patrick Stöben, Gesellschafter bei OTTO STÖBEN."

 

Frage: Wie nahe würden Sie an einer WEA wohnen bzw. bauen wollen?

  • 3.000 – 4.000 m: 34,1%
  • 2.000 – 3.000 m: 14,8%
  • 1.000 – 2.000 m: 26,1%
  • 500 – 1.000 m: 19,3%
  • < 500 m: 5,7%

Frage: Um wieviel Prozent würde Ihr Kaufangebot für ein Einfamilienhaus sinken, wenn es im näheren Umfeld einer WEA stünde?

  • 5 % weniger bezahlen würden 16,5 %
  • 10 % weniger bezahlen würden 18,8 %
  • 15 % weniger bezahlen würden 20,0 %
  • 20 % weniger bezahlen würden 22,4 %
  • > 20 % weniger bezahlen würden 22,4 %

Frage: Was stört Sie am meisten an WEA in Ihrer unmittelbaren Umgebung?

  • Geräuschemissionen: 74,7%
  • Schattenwurf: 43,9%
  • Verbauter Blick: 40,2%
  • Gesundheitliche Folgen: 17,2%

 

OTTO STÖBEN ist ein Maklerunternehmen in vierter Generation mit langjähriger Erfahrung im Immobilien-Management und acht Büros in Schleswig-Holstein. Die Umfrage führte OTTO STÖBEN unter seinen Kunden durch – es beteiligten sich insgesamt 88 Personen.

Über rücksichtslose Lobbyisten und falsche Prioritäten ...

 

26.05.2016

 

Interview der Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 21.05.2016 mit Dr. Michael Fuchs (CDU) – in Berlin zuständig für Wirtschaft, Energie, Mittelstand und Tourismus:

 

Frage der RHZ: Herr Fuchs, was läuft schief bei der Energiewende?

 

"Viele Lobbyisten laufen in Berlin rum, die sich in einer Weise und einer Brutalität, wie ich sie in keinem anderen Fall erlebt habe, für Windenergie und Solarenergie einsetzen. Aber oft ist das nichts anderes als persönlicher Nutzen und hat nichts mit der Energiewende zu tun, sondern mit Geldverdienen. Das halte ich nicht für gut. Und ich glaube, wenn wir nicht aufpassen, wird die Energiewende uns ziemlich aus dem Ruder laufen. Und die Kosten werden dann alle Bürgerinnen und Bürger tragen. Mittlerweile geben wir rund 26 Milliarden Euro pro Jahr für Wind- und Sonnenenergie aus. Ich halte das für völlig überzogen. Man möge sich einmal vorstellen, wir hätten diesen Etat für andere Bereiche, dann wäre das sinnvoller angelegtes Geld."

 

Anmerkung unsererseits:

 

Das jährliche Budget des Deutschen Krebsforschungszentrums beträgt 226 Millionen Euro - die jährliche staatliche Förderung der Erneuerbaren Energien beläuft sich auf 25.000 Millionen Euro ... Dies bedarf wohl keiner weiteren Kommentierung ...

Die Wahrheit über die gerne zitierte überwältigende Zustimmung zum Bau von Windkraftanlagen auf dem Land

 

15.05.2016

So erklärt sie sich, die immer wieder gerne zitierte "überwältigende" Zustimmung für Windenergieanlagen: in den Städten werden nämlich keine gebaut … Und auch die Wahlergebnisse spiegeln sich wieder: auf dem Land werden die Grünen für ihre Frevel an Mensch und Natur abgewählt und über die windkraftfreien Städte retten sie sich über die 5%-Hürde, um dann als Mehrheitsbeschaffer mit einem Stimmanteil von lächerlichen 5,1% in den Umwelt- und Energieministerien ohne jegliche Legitimation der Bürger herumzumurksen. Selbst im SPD-geführten BMWi sitzt mit Rainer Baake ein obergrüner beamteter Staatssekretär an der Energie-Schaltstelle. Na dann gute Nacht, Deutschland …

Rauchen ist gesund - sagt Dr. Marlboro ...

 

11.04.2016

 

Die Windenergiebranche legte am 07.04.2016 eine "Studie" vor, nach der es angeblich keine wesentlichen Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Vogelwelt geben soll. Das schweizerische Ingenieurbüro, welches die "Studie" entwickelt hat, verdient bezeichnenderweise sein Geld mit der Projektierung von Windkraftanlagen ...

 

Wieder einmal zeigt sich das, was wir seit langem bemängeln: Bezahlte Auftragsgutachten zeigen die Handschrift des zahlenden Auftraggebers und gehen an der Realität zumeist meilenweit vorbei ...

 

Der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) beklagt seit langem zurückgehende Populationen windkraftrelevanter Vogelarten und auch die Deutsche Wildtierstiftung warnt eindringlich davor, die Gefahren durch Windkraftanlagen für die Vogelwelt zu leugnen.

 

Nun entlarvt auch der NABU besagte "Studie" mit einem Positionspapier "Rotmilan und Windenergie - ein Faktencheck / Stellungnahme zu Dokumenten der Windenergiebranche" als Lobby-Studie der Windenergiebranche.

Informieren Sie sich auch <hier>.

Die große Stromlüge

 

30.03.2016

 

Die unten stehende Tabelle zeigt die Entwicklung der Haushaltsstrompreise von 1995 bis 2014 für die beiden Länder Frankreich und Deutschland. Während sich in Frankreich der Strompreis in den letzten 20 Jahren um gerade einmal 30% erhöht hat, beträgt die Erhöhung in Deutschland - den Erneuerbaren sei Dank - satte 86%. Die Differenz fließt in die Taschen weniger Profiteure: Planer, Projektierer, Landverpächter und Betreiber - wobei letztere zumeist in ihrer naiven Verblendung mit unter die Räder kommen.

 

So ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen nicht mehr in der Lage sind, Ihre Stromrechnungen zu bezahlen ...

Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. nimmt am "Johannisberger Energiegipfel" teil

 

29.02.2016

Original-Zitat von Enoch zu Guttenberg:

 

"Für die Windkraft gibt es kein verlogeneres Argument, als den Klimawandel. Bis zur Energiewende wusste ich nicht, wie korrupt unser Land geworden ist."

 

Am 27.02.2016 fand auf Schloss Johannisberg im Rheingau der "Johannisberger Energiegipfel" statt, der von der Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT – getragen von bundesweit über 600 Bürgerinitiativen – als "Symposium der Vernunft" ausgerufen wurde.

 

Der Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. nahm an der Veranstaltung teil, die in die Proklamation des "Johannisberger Appells" mündete, in dem ein konsequentes Umsteuern in der Energiepolitik gefordert wird. Zuvor jedoch nahmen namhafte Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fachrichtungen im mit mehr als 600 Personen bis auf den letzten Platz besetzten Fürst-Metternich-Saal die derzeitig praktizierte sogenannte "Energiewende" kräftig auseinander.

 

Gerd Weiß, ehemaliger Präsident des Landesdenkmalamtes RLP, beklagte den gewissenlosen Umgang mit Kulturlandschaften – Dr. Nikolai Ziegler, 1. Vorsitzender von VERNUNFTKRAFT, räumte mit den üblichen Märchen der Energiewende auf: sie ist weder bezahlbar, noch schafft sie Versorgungssicherheit, umweltfreundlich ist sie auch nicht und dient letztendlich nur der Subventionierung der Wind- und Sonnenenergie, damit sich einige wenige Profiteure zu Lasten der Allgemeinheit die Taschen voll machen können …

 

Hans-Werner Sinn, Präsident des renommierten ifo-Institutes, forderte nicht weniger als die sofortige Abschaffung des EEG und belegte wieder einmal, dass mehr als ein Ersatz des Atomstroms durch Wind und Sonne nicht möglich ist, wenn nicht zigtausende von Pumpspeicherkraftwerken im Land gebaut werden sollen (Anmerkungen unsererseits: Versorgungssicherheit bieten Wind- und Sonnenkraftwerke grundsätzlich nicht; aktuell existieren in Deutschland gerade einmal 35 Pumpspeicherkraftwerke und viel mehr werden auch nicht zu realisieren sein …).

 

Drastischer und wesentlich emotionaler formulierte es Enoch zu Guttenberg, Mitbegründer des BUND, der diesen Umweltverband aus Protest gegen dessen Verflechtungen mit der Windkraftlobby verlassen hat. In seiner anrührenden Rede schüttete er – mehrmals mit den Tränen kämpfend – sein ganzes Herz aus: er sprach von "Windkraft- und Photovoltaikwahnsinn", der "intakte ökologische Systeme vor die Hunde gehen lasse" und nur die "Taschen der Investoren und Grundstückbesitzer fülle". Das EEG bezeichnete er als "den größten volkswirtschaftlichen Skandal, den die Bundesrepublik seit ihrem Bestehen erlebt hat" – die hierdurch bedingten hohen Strompreise "treffe die Ärmsten der Armen", die ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können … Ein besonderes Anliegen von Enoch zu Guttenberg ist jedoch der Natur- und Landschaftsschutz: "Eines nicht mehr fernen Tages müssen wir ins Museum gehen, um noch intakte Landschaften zu sehen", wetterte der Freiherr in seinem sehr langen und sehr emotionalen Vortrag, der von den Zuhörern mit lange anhaltenden stehenden Ovationen bedacht wurde.

 

Wir möchten unseren Freunden und Unterstützern dieses Erlebnis nicht vorenthalten und veröffentlichen daher nachfolgend das UNBEDINGT lesenswerte Manuskript sowie den davon etwas abweichenden Original-Mitschnitt einer mehr als bemerkenswerten Rede.

Eine wunderbare Zusammenfassung und Analyse der Rede von Roland Tichy finden Sie in der Rubrik "Tichys Einblick" unter dem Titel "Über Geldgier und ehrenwerte grüne Damen - Windkraft: Die Öko-Einmann-Armee Enoch zu Guttenberg". Zum Artikel von Roland Tichy gelangen Sie <hier>.

Einige Anmerkungen über Sachverhalte, die uns in ihrer Dreistigkeit fassungslos machen:

Enoch zu Guttenberg wird aktuell vom BUND, den er selbst mit gegründet hat (!!!) verklagt, weil er die ganz offensichtlich vorhandenen Verflechtungen dieses "Umweltverbandes" mit der Windkraftbranche offen artikuliert. Diese Interessens-Verflechtung gibt es allerdings nicht nur hier – sie ist allgegenwärtig. Aktuell ist als verfrühter Aprilscherz zu vernehmen, dass Prof. Dr. Uwe Leprich, HTW-Professor und wissenschaftlicher Leiter des Saarbrücker IZES (Institut für Zukunfts-Energie-Systeme), der von Veranstaltung zu Veranstaltung tingelt, um seine Religion zu verkünden, die Leitung der Abteilung "Klimaschutz und Energie" des Umweltbundesamtes (UBA) in Berlin übernehmen wird. Pikant dabei und dies wird gerne von ihm verschwiegen: Leprich ist seit 1990 (vermutlich hoch vergütetes) Mitglied des Aufsichtsrates der ABO WIND AG, einem Windkraft-Projektierer mit aktuell 544 realisierten Anlagen und hat somit ein eigenes vitales Interesse an gesetzlichen Weichenstellungen pro Windkraft … Kurz und bündig: er ist Windkraft-Lobbyist und sitzt zukünftig an einer Schaltstelle, an der Entscheidungen zu Gunsten oder zu Lasten der Windkraft getroffen werden … Honi soit qui mal y pense ...

Nachfolgend die Videoaufnahme der Rede von Professor Dr. Hans-Werner Sinn, dem Präsidenten des Ifo-Istitutes:

Der BUND – ein Verband mit multipler Persönlichkeitsstörung

 

30.01.216

 

Manchmal glaubt man, seinen Augen und Ohren nicht mehr trauen zu können.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) – also exakt der Verein, der sich in gemeinsamen Erklärungen mit dem Bundesverband Windenergie BWE für die hemmungslose Rodung und massenhafte Bebauung deutscher Wälder mit Windkraftanlagen ausspricht; der in seinen Strukturen hoffnungslos von Windkraftlobbyisten unterwandert ist und der massenhaft andersdenkende Menschen diffamiert, mobbt oder zum Austritt veranlasst – ausgerechnet dieser Verein sorgt sich anlässlich der Vorstellung seines sogenannten "Waldreports" um den Erhalt unserer Wälder. Die gestiegene Brennstoffnachfrage führe zu Schäden im Wald und man fordere strengere Vorgaben für Waldbesitzer. Laut BUND-Vorsitzendem Hubert Weiger würde man "massive Holzeinschläge, Fällungen wertvoller Altbäume (…) und dies teilweise in streng geschützten Gebieten" beobachten … Im "Waldreport" wird dabei martialisch von "Schneisen der Verwüstung" und "rücksichtslosem Holzeinschlag" gesprochen. Dabei werden Bilder gezeigt, die im Vergleich zu den laut bejubelten Windradbaustellen im Wald an Harmlosigkeit nicht mehr zu überbieten sind. Die massenhafte Waldzerstörung durch den Bau von Windkraftanlagen wird erwartungsgemäß mit keiner einzigen Silbe erwähnt.

 

Das Ganze ist an Heuchelei und Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten Für uns gibt es hier nur eine Reaktion und wir können uns nur noch einmal wiederholen: Austreten, massenhaft und am besten sofort. Für wirkliche Naturschützer gibt es vernünftige Alternativen, wie zum Beispiel die neu gegründete Naturschutzinitiative e.V., die sich mit ihrer ablehnenden Haltung zu Windkraftanlagen im Wald für einen wirksamen und ehrlichen Schutz von Wäldern, Landschaften und Lebewesen einsetzt. Der Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. ist der Naturschutzinitiative e.V. bereits als Fördermitglied beigetreten und wir bitten unsere Mitglieder ebenso, die Ziele der Naturschutzinitiative zu unterstützen. Nähere Informationen erhalten Sie unter info@froehnerwald.de oder direkt unter www.naturschutzinitiative.de.

Ein Mann mit Durchblick bringt es wieder einmal auf den Punkt …

 

30.01.2016

 

Prof. Hans-Werner Sinn, der Präsident des ifo Institus für Wirtschaftsforschung gibt der renommierten Autorenzeitschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur "schweizer monat" ein bemerkenswertes und sehr ausführliches Interview, welches wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

 

http://www.schweizermonat.ch/artikel/der-knackpunkt-der-energiewende

Der Knackpunkt der Energiewende.pdf
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Halbwahrheiten von Windkraftlobbyisten

 

28.01.2016

 

Kommentar zum SZ-Pressebericht „Ein Boom-Jahr für die Windenergie-Branche“ vom 28.01.2016

 

"Windenergie deckt 12% des Stromverbrauchs – 45.000 MW Windkraft sind installiert – dreimal so viel wie Atomkraftwerke" – dies sind die markigen Botschaften des Berichtes. Da kommt die Einschränkung "jedoch erzeugen Windräder nicht so gleichmäßig Strom wie die atomaren oder fossilen Meiler" doch eher etwas schüchtern rüber …

 

Wir möchten das etwas präzisieren:

Unsere annähernd 25.000 bundesdeutschen Windräder erzeugen nicht nur "nicht so gleichmäßig Strom wie die atomaren oder fossilen Meiler" – sie produzieren in schöner Regelmäßigkeit über längere Zeiträume annähernd überhaupt keinen Strom. Die durchschnittliche Verfügbarkeit liegt bei etwa 15% - es verbleiben also im Jahresschnitt von den genannten 45.000 MW (bilanziell!) lediglich weniger als 7.000 MW an Einspeiseleistung …

 

Und des Öfteren (windstille Nächte) produzieren die Anlagen nur einige wenige und ganz selten auch einmal richtig viele MW … Flatter- oder Zufallsstrom bezeichnet die Branche diesen völlig unberechenbaren Stromzufluss, der die Netzbetreiber und die Betreiber konventioneller Anlagen immer häufiger und immer kostenintensiver in den Notfallmodus zwingt. Abschalten kann man die konventionellen Meiler aus technischen Gründen nicht – sie müssen als Reserve bereit stehen und einspringen, wenn der Wind seinen Dienst versagt. Fängt er dann aber wieder an zu wehen, genießt der erzeugte Windstrom per Gesetz Einspeisevorrang – wodurch rechnerisch die genannten 12% Windstrom-Anteil entstehen. Der erzeugte überschüssige Strom aus den dann zwangsläufig weiter laufenden konventionellen Anlagen wird massenhaft zu negativen Preisen als Strommüll ins Ausland verklappt.

 

Wenn es alleine nach der Windkraft-Branche ginge, so würde der Windkraft-Ausbau jährlich um 4.400 MW (das sind nahezu 2.000 Windräder!) wachsen – und die Probleme würden ins Unermessliche steigen. Die gesundheitlichen und landschaftlichen Folgen wollen wir uns dabei lieber gar nicht erst vorstellen …

 

Bereits heute – und das verschweigt der Artikel vollumfänglich – werden satte 24 Milliarden Euro Vergütung für Strom gezahlt, der an Börse weniger als 2 Milliarden Euro wert ist. EEG heißt das Zauberwort, über das wir alle kräftig und hemmungslos zur Ader gelassen werden. Doch damit nicht genug: Neuer Ungemach droht über die Netzentgelte. Bereits heute zahlen die Netzbetreiber (und damit der Stromkunde) mehr als 1 Milliarde Euro, um dem Chaos-Flatterstrom Herr zu werden und Black-Outs zu verhindern. Für 2016 wird hier bereits von einem heftigen Kostenanstieg um 50% ausgegangen. Und es ist kein Ende in Sicht. Freuen wir uns also auf die Zukunft.

 

Wie sagte einmal ein nicht genannter Unions-Politiker: "Mit der Energiewende ist es wie mit einem Fuhrwerk, das in eine Sackgasse fährt. Da braucht man nicht hinterherzulaufen, denn das kommt genau dort wieder heraus, wo es eingebogen ist. Von Unterhaltungswert ist nur das Wendemanöver …"

 

Dann warten wir es mal ab, das Wendemanöver der Politiker, die uns diesen ganzen Mist eingebrockt haben …

CO²-Hysterie und Wirklichkeit ...

 

27.01.2016

 

Der aktuell aufgeheizten CO²-Diskussion würde ein wenig mehr Sachlichkeit gut tun.

 

Auf der Website unserer Köllertaler Energiesportfreunde wurde nach dem jüngsten milden Dezember kürzlich apokalyptisch und beschwörend beschrieben, die Erde hätte Fieber - menschengemachtes Fieber ... Dummerweise und etwas unpassend kam dann die aktuelle Kälteperiode und der Beitrag wurde wieder klammheimlich gelöscht.

 

Wir möchten die Dinge daher einmal ins richtige Verhältnis setzen: Die abgebildete Grafik zeigt, dass der gesamte (!!) CO²-Ausstoß der hochindustriealisierten Bundesrepublik Deutschland innerhalb eines Kalenderjahres gerade einmal 44% des durch Waldbrände verursachten CO²-Ausstoßes Indonesiens beträgt. Von den CO²-Entwicklungen in China, Indien und Brasilien überhaupt nicht erst zu reden ... Also Leute, bitte kommt mal wieder etwas runter ...

Peinlicher geht es nicht mehr: Gemeinsame Erklärung des BUND und der Windkraftlobby BWE

 

24.01.2016

 

So langsam werden die ideologischen und personellen Verflechtungen des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) mit der Windkraftlobby wirklich peinlich. Vor dem Treffen der nördlichen Bundesländer am Montag zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) fordern BUND und Bundesverband Windenergie (BWE) die Politik zu weitreichenden Korrekturen auf. In seiner derzeitigen Form würde der geplante Entwurf die Ökoenergien ausbremsen und den Kohlekraftwerken eine Bestandsgarantie verleihen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von BUND und BWE. Die Energiewende stehe an einem Scheideweg.

 

Geplant sind unter anderem eine subventionsreduzierende Umstellung bei der Erneuerbaren-Förderung auf Ausschreibungen sowie eine Ausbaugrenze für erneuerbar erzeugten Strom von maximal 45 Prozent bis 2025. Auch steht das Ausbauziel für die Windenergie an Land in Höhe von jährlich 2.500 Megawatt zur Debatte. "Ausgerechnet die kostengünstigste erneuerbare Energie abzuwürgen widerspricht auch dem Ziel der Regierung, Kosten sparen zu wollen", so BWE-Präsident Hermann Albers und weint bittere Krokodilstränen: "Um das Netz zu entlasten, sollten zuerst Atom- und Kohlekraftwerke heruntergefahren werden, nicht die erneuerbaren Energien."

 

Er verschweigt dabei, dass dies technisch nicht so ohne weiteres möglich ist. Und ein Rezept, woher denn der Strom bei Windstille, bewölktem Wetter und nächtens herkommen soll, fällt ihm bei diesem flott dahin gesagten Satz offensichtlich auch gerade nicht ein ... Spielt ja auch für die Windkraftlobby ohnehin keine große Rolle - Hauptsache die Windkraft-Knete sprudelt munter weiter ...

 

Die Pläne zur EEG-Reform seien nicht vereinbar mit den Zielen, die sich die Weltgemeinschaft im Dezember in Paris gegeben habe - so der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. BUND und BWE kritisieren vor allem den vorgesehenen Umstieg auf Ausschreibungen beim Grünstrom-Ausbau. "Mit den geplanten Ausschreibungen sollen die Erneuerbaren insgesamt gedeckelt und die Windkraft an Land hart ausgebremst werden" (Anmerkung: was in unseren Augen auch DRINGEND notwendig ist ...), sagte Albers.

 

Zum leidigen Thema BUND gibt es in unseren Augen nur noch eine Reaktionsmöglichkeit: AUSTRETEN - am besten sofort und massenhaft! Anders ist es diesem Laden nicht mehr beizubringen, dass seine usprüngliche Bestimmung eine andere war ...

Windenergie – ein Minusgeschäft!

 

21.01.2016

 

Ein Steuerberater und Experte für Windkraftanlagen - immerhin Vorsitzender des Anlegerbeirats des BWE, also eines Lobbyverbandes der Branche (!) - hat die Jahresabschlüsse von rund 200 Windparks ausgewertet. Er kommt aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu einem ernüchternden Ergebnis – wie das ZDF in "heute in Deutschland" am 20.01.2016 berichtet. Das überrascht uns jetzt allerdings nicht wirklich, da besagter Experte bereits im Jahre 2013 (siehe Dateianlage) in einer Studie zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen ist ...

 

Geld verdienen im Regelfall lediglich die Projektierer, die Anlagenhersteller und die Landverpächter. Die Betreiber sind die Gelackmeierten - erkennen dies aber zumeist in ihrer Gier und in ihrer Gutgläubigkeit erst dann, wenn es bereits zu spät ist … Der Beitrag sei all denjenigen empfohlen, die sich mit dem Gedanken tragen, in einen Windpark des windschwachen Südwestens investieren zu wollen …

 

Was uns im Beitrag nicht gefällt: Zu kurz kommen leider auch alle anderen Verlierer der Windkraft: unsere Volkswirtschaft, die Natur, der Wald, die Tierwelt und die Menschen, die durch die Anlagen krank werden und zudem auch noch finanziell die ganze Zeche zahlen müssen ...

 

Zum überaus sehenswerten Beitrag des ZDF gelangen Sie <hier>.

Gabriel: Die Zeiten des Welpenschutzes für die Erneuerbaren Energien sind vorbei!

 

20.01.2016

 

Kein Freifahrtschein für erneuerbare Energien nach der Klimakonferenz – dies ist die unmissverständliche Botschaft von Sigmar Gabriel auf der 23. Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft 2016 in Berlin.

 

Sigmar Gabriel redet Tacheless: Im Zentrum aller Bemühungen müsse eindeutig "weniger Staat und mehr Markt" stehen. Volkswirtschaftliche Experimente in Sachen Erneuerbarer Energien habe es bereits viel zu viele gegeben, die Subventionen für den grünen Strom müssten weiter gekürzt und die Systeme in den Markt entlassen werden … Auch dürfe der Zubau der Erneuerbaren nicht mehr meilenweit vor dem Netzausbau liegen: "Irgendwann sind wir soweit, dass wir ganz viel Anlagen haben, keine Netze und ich vermute, dass wir dann den Stecker in die Heide oder brandenburgische Mark packen" …

 

Gabriel rechnet bereits heute mit einer erheblichen Steigerung der Umlage für den Netzausbau und der Kosten für die Zwangs-Abschaltung von Windrädern und Solarfeldern (sogenannter Redispatch). Letzteres geschieht immer häufiger, weil zu wenige Leitungskapazitäten für den Ökostrom vom Norden in den Süden der Republik zur Verfügung stehen. Im vergangenen Jahr mussten die Stromkunden dafür bereits eine Milliarde Euro zahlen, für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung schon 1,5 Milliarden Euro.

 

Das Aufheulen der Branchenlobby hören wir bereits jetzt – bleibt zu hoffen, dass Minister Gabriel die Kraft hat, das Gesagte auch in die Realität umzusetzen …

Energiewende: Kampf gegen Blackout so teuer wie nie zuvor

 

18.01.2016

 

Es ist der galoppierende Wahnsinn – in 2015 mussten die Netzbetreiber insgesamt eine Milliarde Euro aufwenden, um das Netz zu stabilisieren und großflächige Stromausfälle zu verhindern. Schuld daran sind ohne jeglichen Zweifel die erneuerbaren Flatterstromanlagen, die einerseits Einspeisevorrang genießen und auf der anderen Seite des Öfteren ihren Dienst quittieren. Insbesondere die Kosten für das Hoch- und Herunterfahren der konventionellen Kraftwerke und die Notabschaltung von Windkraftanlagen haben sich innerhalb eines Jahres nahezu verdreifacht, wie das unten stehende Beispiel von TenneT, einem der fünf Netzbetreiber überdeutlich zeigt.

 

Die Zeche zahlen werden ganz eindeutig die Verbraucher, die für die explodierenden Netzentgelte neben der ohnehin permanent steigenden Subventionsumlage des EEG zusätzlich aufzukommen haben. Ein Ende ist dabei nicht abzusehen – der geforderte Ausbau der Netze wird diese Problematik allenfalls abmildern. Wir gehen in den nächsten Jahren – den Erneuerbaren sei Dank – weiterhin von massiv steigenden Strompreisen aus.

Die Naturschutzinitiative e.V. – ein neuer bundesweiter Naturschutzverband geht an den Start

 

17.01.2016

 

Die Naturschutzinitiative e.V. hat am 15.01.2016 offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Erster Vorsitzender der Naturschutzinitiative e.V. ist kein geringerer als Harry Neumann, der ehemalige rheinland-pfälzische Landesvorsitzende des BUND, der diesen aus Protest gegen Verstrickungen mit der Windkraftindustrie verlassen hat. Unter den vielen prominenten Mitgliedern sind auch als Förderer Enoch zu Guttenberg - der Mitbegründer des BUND, der diesen aus gleichen Gründen verlassen hat sowie der Biologe Dr. Klaus Richarz, der ehemalige Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland.

 

Der Verein setzt sich ohne wenn und aber dafür ein, dass Wälder als wichtiger Lebensraum von Baumaßnahmen jeglicher Art - insbesondere auch von Windkraftanlagen - freigehalten werden müssen. Auch der Schutz von Landschaften, des Landschaftsbildes sowie deren Ästhetik und Kulturgüter sind Teil des Leitbildes des Vereins. Den nachfolgenden Ausführungen ist dabei nichts mehr hinzuzufügen …

 

„Menschen brauchen unverbaute Landschaften, die Weitsichten ermöglichen. Landschaft und  Lebensräume als Teil der Natur haben einen Wert an sich. Landschaft ist Hort und die zentrale (Er)Lebensgrundlage des Menschen. Unverbaute Landschaften sind ein lebenswichtiger Rahmen und Indikator für vitale Lebensräume, natürliche Prozesse und Evolution. Landschaft ist eine wichtige Grundlage für Biodiversität. Malerische, erhabene, gewaltige oder idyllische Landschaften, aber auch nahezu unverbaute „Alltagslandschaften“, stellen ein Qualitätsmerkmal dar und prägen für viele Menschen ihre Heimat maßgeblich mit – auch zur Stärkung des Wohlbefindens und ihrer Gesundheit. Natur- und Landschaftserfahrung kann als letztes Refugium und zentrales Gut für unsere Zivilisationsgesellschaft betrachtet werden. Sie bietet uns Räume für die Alltagsbewältigung, Erholung und gibt Raum für Spiritualität und Stille. Sie ist  frei von visuellen und akustischen Störungen. Dieser „Er-Lebens-Raum“ ermöglicht es, Gegenbilder zu  technisch und industriell gekennzeichneten Ballungsräumen zu erzeugen.“

Foto © Walter Stutterich

Als nächster Schritt strebt der Verband die Anerkennung nach dem Umweltrechtsbehelfsgesetz an – damit stünde der Weg zu Verbandsklagen offen.

 

Der Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. bewundert und unterstützt diesen mutigen Schritt, der aufgrund der skandalösen Verflechtungen zwischen BUND und Windkraftlobby sowie der zögerlichen und unentschiedenen Positionierung des NABU mehr als notwendig war.

 

www.naturschutz-initiative.de

info@naturschutz-initiative.de

Union verlangt Notbremse für Ökostromkosten - Energiewende ein finanzielles Desaster ...

 

14.01.2016

 

Auch der CDU scheint es so langsam zu dämmern, in welche energiepolitische Katastrophe unsere "Wir-schaffen-das"-Kanzlerin mitsamt ihrem Energie-Minister Gabriel unser Land geführt hat. Letzterer scheint - im Unterschied zur Kanzlerin - mittlerweile auch bereits ein Einsehen zu haben, dass da gehörig etwas schief läuft und reagiert zunehmend genervt. Explodierende Umlagen, beharrliches Ignorieren von Problemen, viel zu spätes Gegensteuern, jährliche Kosten von über 24 Milliarden Euro - eine endlose Verkettung von Fehlentscheidungen mit der Folge, dass sich immer mehr Menschen diesen Wahnsinn nicht mehr leisten können. In der FAZ vom 14.01.2016 wird ausführlich über diese Thematik berichtet.

Derweil legt die Berliner Energiewende-Initiative AGORA noch eins nach und fordert zum Abschalten ALLER Kohlekraftwerke bis 2040 und zum weiteren hemmungslosen Verspargeln unserer Landschaft auf ... Wenig amüsiert äußert sich dazu Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber ("Wer ist eigentlich AGORA?") über die Ausstiegsszenarien dieser sogenannten "Experten-Studie". Ein festes Datum des Kohleausstieges lehnt Gerber ab und liefert mit "wenn wir nicht Braunkohlestrom aus Polen oder Atomstrom aus Frankreich importieren wollen" den Grund gleich mit. Auch Sigmar Gabriel nimmt die Ausarbeitung kurz angebunden als "Debattenbeitrag" zur Kenntnis und lässt bekunden, dass er einen gleichzeitigen Ausstieg aus Atom- und Kohlestrom für den Industriestandort Deutchland nicht sinnvoll halte ... Lediglich unsere "Wir-retten-die-Welt" Umweltministerin Barbara Hendricks und natürlich die GRÜNEN sind mal wieder in ihrer Naivität restlos begeistert ... Und auch der SZ wäre es anzuraten, etwas besser zu recherchieren, bevor man mit seiner "Meinung" in das Horn eines Lobbyverbandes bläst ...

 

Sehr aufschlussreich bzgl. des Treibens von AGORA als Auftragnehmer der Windkraft- und Solarindustrie ist der nachfolgende und sehr lesenswerte Artikel "Die Subventionsjäger schlagen zurück", zu dem Sie <hier> gelangen.

Energiewende: Windkraft im Wald - mehr Schaden als Nutzen

 

13.01.2016

 

In der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT unterzieht der Autor Daniel Lingenhöhl - ein promovierter Biologe und Geologe - die aktuelle Entwicklung, Windkraftanlagen aus Gründen des Platzmangels zunehmend in Waldgebiete stellen zu wollen, einer sehr kritischen Betrachtung aus dem Blickwinkel des Artenschutzes.

 

"Man sagt, die Deutschen hätten ein besonderes Verhältnis zum Wald. Und tatsächlich lehnen laut einer (...) Emnid-Umfrage mehr als drei Viertel der befragten Menschen hier zu Lande einen weiteren Ausbau der Windkraft im Wald ab (...). Das sollte der Politik zu denken geben: Die Energiewende darf nicht auf Kosten unserer Artenvielfalt und des Naturschutzes gehen."


© Spektrum.de

 

Zu dem lesenswerten Artikel gelangen Sie <hier>

Rekordjahr oder grüner Etikettenschwindel?

 

09.01.2016

 

Die Berliner Energie-Denk-Akrobaten von AGORA, dem Think Tank der Energiewende, haben einen neuen Rekord ermittelt: in 2015 sollen 32,5 % des Stromverbrauchs aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen stammen …

 

Einige weitere Rekorde werden uns seitens AGORA allerdings verschwiegen:

  • über 23.000.000.000 Euro EEG Subventionen alleine in 2015 – und dies wird Jahr für Jahr über die nächsten 20 Jahre als Dauersubvention so weitergehen …
  • Allzeithoch der EEG-Umlage von 6,354 Cent/KWh – Tendenz weiter steigend …
  • galoppierende Netzentgelte für die nächsten Jahrzehnte ...
  • und dies alles bei minimaler gesicherter Leistung und ohne nennenswerte Verbesserung der Klimabilanz

Der errechnete Anteil von 32,5% ist natürlich rein bilanziell zu verstehen: Strom, der aus der Steckdose kommt, sieht man nicht an, ob er nun Öko, atomar oder aus Kohle ist … Amüsiert lesen wir in diesem Zusammenhang die AGORA-Analyse, dass Kohlestrom nunmehr zunehmend ins Ausland "verkauft" wird. So kann man sich seine persönliche kleine Welt auch zurecht basteln. Die Wahrheit ist allerdings etwas differenzierter: Ökostrom genießt kraft Gesetz ohne Wenn und Aber einen generellen Einspeisevorrang, d.h. man wird überhaupt nicht in die Verlegenheit kommen können, ihn als Überschuss-Strom verkaufen zu müssen. Verkauft wird daher der "überschüssige" Strom aus den konventionellen Kohlekraftwerken, die in Betrieb bleiben müssen, um Deutschland mit Strom zu versorgen, wenn die Erneuerbaren bei Wolken, Dunkelheit und Windstille schlagartig ihre Produktion einstellen. Ein Kohlekraftwerk lässt sich nun aber aus technischen Gründen nicht mittels Schalter an- und ausschalten, sondern es MUSS weiter laufen, wenn  es den Windrädern wieder einmal in den Sinn kommt, Strom erzeugen zu wollen …

 

Und schon sind wir beim nächsten AGORA-Rekord: ca. 60 TWh – also knapp 10% der gesamten bundesdeutschen Stromproduktion wurde ins Ausland "verkauft". Oder sollen wir nicht besser sagen ins Ausland verklappt? Wir drücken diesen Abfallstrom nämlich in schöner Regelmäßigkeit unseren europäischen Nachbarn "aufs Auge" – zu Billigstkonditionen oder gar zu negativen Preisen und abgenommen wird er dennoch größtenteils nur sehr widerwillig: eine ganze Reihe von Ländern, wehrt sich bereits mit technischen Stromsperren gegen das "Kapern" ihrer Stromnetze durch die Deutschen … Andere – wie die Österreicher – machen ein Geschäftsmodell aus unserem Stromgemurkse und kommen dabei vor lachen nicht in den Schlaf: Mit billigem deutschen Überschuss-Strom befüllen sie ihre Pumpspeicherkraftwerke und lassen diese dann an windschwachen und bewölkten Tagen gegen üppige Vergütung wieder leer laufen – damit bei uns die Lichter nicht ausgehen …

 

Experten rechnen bis 2040 damit, dass sich der Strommüll-Anteil von aktuell 10% auf über 40% erhöhen wird! Willkommen in Absurdistan …

zu den Beiträgen aus 2015 gelangen Sie <hier>

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Bertolt Brecht

"Gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut".

 

Bertolt Brecht

Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.

 

Irren ist menschlich, doch im Irrtum zu verharren ist ein Zeichen von Dummheit.

 

Cicero, Philippica 12,2

Haben wir eine größere Aufgabe, als die Schöpfung zu bewahren und damit die Nach- welt zu schützen? Ich kenne keine.

 

Richard von Weizsäcker

Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

 

Mahatma Gandhi

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