Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.
Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.

Weihnachtsgrüße an "Windkraft-über-Wald"-Minister Reinhold Jost

 

24.12.2016

 

(zum Lesen und Vergrößern einfach auf das Dokument klicken ...)

Windpark Pfaffenkopf: Dilettantimus der Saarbrücker Verwaltung oder Absicht?

 

Kommentar zum SZ-Pressebericht vom 22.12.2016

 

24.12.2016

 

Der Stadtrat Saarbrücken lehnt den Bau von Windkraftanlagen am Pfaffenkopf ab und verweigerte das gemeindliche Einvernehmen - und dies gegen den eindeutigen Widerstand der Saarbrücker Verwaltung. Nun hat die Verwaltung diese Verweigerung des Einvernehmens an das LUA übermittelt - allerdings ohne eine Begründung beizufügen, welche für das Verfahren zwingend notwendig ist. Die CDU ist nun der Auffassung, dass die Saarbrücker Verwaltung schlafen würde.

 

Wir sehen das etwas anders. Zunächst einmal ist davon auszugehen, dass in den Saarbrücker Referaten keine Vollidioten sitzen, sondern Leute, die den Ablauf eines derartigen Verfahrens dezidiert kennen. Ein "das haben wir nicht gewusst" ist in diesem Lichte höchstgradig unwahrscheinlich. Im Hinblick auf die deutlich ablehnende Haltung der Verwaltungsbeauftragten in den Sitzungen des Bezirksrates West und des Stadtrates kann hier nur von eindeutiger Absicht ausgegangen werden. Dies stellt eine klare und nicht zu akzeptierende Missachtung des eigenen Souveräns, des durch die Bürgerinnen und Bürger legitimierten Stadtrates, dar. Der Stadtrat wäre gut beraten, hier deutliche Schritte einzuleiten ...

2016-12-22 SZ CDU_Stadt schläft.pdf
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Alles nicht so schlimm ...

 

Kommentar zur aktuellen "Strom-Berichterstattung" der Saarbrücker Zeitung

 

23.12.2016

 

Aktuell sind mal wieder von allen Seiten die Beschwichtiger unterwegs … Waldrodungen für Windkraft? Alles nicht so schlimm! Und die Strompreise bleiben auch stabil. Oder etwa doch nicht?

 

Angefangen hat die Mammut-Berichterstattung der SZ über den Strommarkt mit dem Bericht vom 12.12.2016, in dem mit etwas süffisantem Unterton ausgeführt wird, dass die Gemeindewerke Heusweiler 180.000 Euro außerhalb von Heusweiler in Windkraft investieren und zwar in den "Windpark" Freisen, der sich gerade im Repowering-Prozess befindet. Wir kritisieren diesen Schritt. Durch das Repowering werden die bestehenden kleinen Anlagen der ersten Generation durch deutlich höhere neue Anlagen ausgetauscht. Dadurch steigt die Belastung der Bevölkerung rund um Freisen erheblich und dies können wir nicht gutheißen.

 

Am 19.12.2016 erklärte dann GWH-Leiter Wolfgang Karges auf Befragen der Saarbrücker Zeitung, dass sich die Strompreise der Gemeindewerke in 2017 durch die Windkraftinvestition in Freisen nicht erhöhen werden. Diese können wir uns bei einem Mini-Invest von 180.000 Euro und einer Bilanzsumme der GWH von über 7 Millionen Euro auch durchaus vorstellen – der Anteil an der gesamten Geschäftstätigkeit ist zu gering. Gleichzeitig träumt Herr Karges laut von einer Rendite in Höhe von 7% jährlich über 20 Jahre und jetzt wird es brenzlig: Voraussetzung für diese Ertragsprognose sei es nämlich, dass sich "grundlegende Parameter" nicht ändern würden. Dass sich diese aber ändern werden, ist nach unserer Auffassung bereits heute gesicherte Erkenntnis …

 

Am 21.12.2016 geht es dann in der SZ munter weiter. Jetzt wird darüber berichtet, dass die Saar-Strompreise trotz Erhöhung der EEG-Umlage (von 6,35 Cent auf 6,88 Cent/KWh) und der Netzentgelte konstant bleiben würden. Allerdings nicht bei allen Versorgern und wiederum andere müssten auf Margen verzichten, um Kunden zu halten. Untermalt wird das Ganze mit einem Nebenbericht, dass bereits 31,5% des Stroms "erneuerbar" sei – die Zuwächse ergäben sich in erster Linie durch "Windkraftanlagen vor den Küsten". Das Saarland findet hier offensichtlich nicht statt … Seltsam: gleichzeitig steigt der Kohlestromanteil von 40% (2015) auf 42% (2016) und die Kernenergie sinkt lediglich um ein schlappes Prozent auf nunmehr 13%, während der Anteil der ebenfalls fossilen Gaskraftwerke von 10% auf 12% steigt. Irgendwas passt da doch nicht - oder?

 

Und dann gibt es da noch den kleinen unscheinbaren side letter neben diesen ganzen Ausführungen mit dem Titel "Brüssel genehmigt deutsche Stromreserve". Was ist denn das nun wieder, fragt sich der interessierte Leser … Danach darf Deutschland bis Juni 2020 Kraftwerksbetreiber dafür bezahlen, dass deren fossile Kraftwerke als Reserve am Netz gehalten werden. Die EU billigt den Plan für die deutsche Netzreserve mit Kosten von (aktuell - Tendenz stark steigend ...) rund 126 Millionen Euro, da man erkannt hat, dass dieser staatliche Eingriff zur Vermeidung eines Strom-Blackouts in Deutschland zwingend notwendig ist. Ursache eines derartigen Blackouts wäre ohne Wenn und Aber die unstete Einspeisung durch die Erneuerbaren, d.h. der ständige Wechsel zwischen zu viel und zu wenig Stromerzeugung.

 

Am 23.12.2016 lesen wir nun plötzlich in der SZ, dass der Strom in 2017 wieder teurer werden soll – insbesondere durch die erhöhte EEG-Umlage und "deutlich steigende" Netzentgelte und dass die Rechnung dann 2018 knüppeldick käme … Verwirrung allenthalben ... Was gilt denn nun?

 

Faktencheck:

Bereits in 2015 liegt der bundesdeutsche Strompreis für private Haushalte neben Dänemark mit weitem Abstand an der Spitze des europäischen Vergleichs – und dies wird noch lange nicht das "Ende der Fahnenstange" sein …  Beide Länder haben gemeinsam, dass sie völlig zügellos auf Windstrom setzen ... Für Deutschand prophezeien wir schon einmal für die nächsten Jahre weiterhin deutlich steigende Belastungen durch EEG-Umlage und Netzausbau.

 

Dänemark 31 Ct/KWh

Deutschland 30 Ct/KWh

Frankreich 16 Cent/KWh

Polen 14 Cent/KWh

Strompreise für Haushaltskunden in Europa 2015
Infografik "Strompreise für Haushaltskunden in Europa 2015" von Strom-Report.de

SPD-Minister Reinhold Jost verharmlost Waldfrevel im Saarland

 

20.12.2016

 

Laut einer aktuellen EMNID-Umfrage lehnen 80 % der Deutschen Windkraftanlagen im Wald grundsätzlich ab – in Ostdeutschland sind es sogar 87 %.

 

Dies interessiert unseren Windkraft-"über"-Wald-Minister Reinhold Jost aber offensichtlich überhaupt nicht. Anstatt sich auf die Seite seiner Bürger zu stellen, wie es ihm die (auch SPD-geführten) Kommunalparlamente zunehmend vormachen, plappert er lieber die Propaganda-Sprüche der Windkraftlobby nach.

 

Die Verniedlichung "über Wald" kann er sich dabei getrost sparen – es gibt für den Wald keine größere Katastrophe, als Windkraftbaustellen mit abertausenden von Schwertransporten und regelrecht umgepflügten Trassen und großflächigen Rodungen. Woher Jost seine Information über lediglich 0,5 ha Waldverlust pro Windrad hat, bleibt vermutlich ebenfalls sein persönliches Geheimnis – die Realität sieht leider deutlich anders aus und der Waldverlust ist dabei eher mit 1,0-1,5 ha zu beziffern.

 

Für die teilweise über 100 Jahre alten gerodeten Waldbestände werden dann anderenorts als "Kompensationsmaßnahme" kleine Minibäumchen gepflanzt. Weder wir noch unsere Kinder werden es erleben, dass diese Bäume auch nur annähernd in die Größe und Qualität des dafür abgeholzten Waldes wachsen. Der Erholungswert unserer zu lieblosen Industriegebieten malträtierten Wälder mit über vielen Kilometern weit sichtbaren großindustriellen Anlagen geht dabei mit freundlicher Unterstützung unserer gewählten Würdensträger vor die Hunde ...

 

Minister Jost scheint den Schuss des Bürgerprotestes vor der saarländischen Landtagswahl offensichtlich noch nicht gehört zu haben ... Wir jedenfalls werden zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft  der saarländischen Bürgerinitiativen "Gegenwind Saarland" die Position der einzelnen Parteien und Personen zur Windkraft vor der Landtagswahl über Wahlprüfsteine erarbeiten und mittels Flugblättern saarlandweit in viele tausend Haushalte kommunizieren. Der Bürger soll und muss wissen, wie die Parteien zu diesem Thema stehen ...

2016-12-24 SZ Leserbriefe.pdf
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Solidarität mit unseren Freunden vom Pfaffenkopf und aus Von der Heydt

 

EILMELDUNG - EILMELDUNG - EILMELDUNG - EILMELDUNG - EILMELDUNG

In seiner Sitzung vom 17.11.2016 versagte der Bezirksrat West dem Vorhaben einstimmig unter Enthaltung der LINKEN das Einvernehmen. Als Begründung wurden von allen Parteien die Erkenntnisse aus der Bürgerversammlung vom 15.11.2016 aufgeführt! Die gleiche Vorgehensweise folgte wenige Tage später im Stadtrat Saarbrücken!

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15.11.2016

 

Zwischen Forsthaus Pfaffenkopf und Von der Heydt - inmitten einer unberührten Naturidylle - plant die holländische Dunoair ein Mega-Windkraftprojekt mit insgesamt 6 Anlagen der 200 m-Klasse.

 

Und auch hier regt sich aus guten Gründen Widerstand - und dies mit Vehemenz. Davon konnten sich heute Abend Bezirksbürgermeister Dr. Theres sowie Vertreter der Genehmigungsbehörden vor mehr als 200 aufgebrachten Bürgern im Bürgerhaus Burbach überzeugen. Mit (angeblich) krankheitsbedingter Abwesenheit glänzte dabei auf dem Podium ein Vertreter der Dunoair und offensichtlich gab es in diesem "Kleinstunternehmen" auch keine andere Person, die sich den Fragen und der Kritik der Bürger stellen wollte ... Das, was sich die Anwesenden anhören mussten war stellenweise heftig, aber immer sachlich und dümmliche Bemerkungen aus dem Podium im Sinne von "Wollt Ihr Windkraft oder Cattenom" wurden vom Publikum bereits im Keim erstickt und abgestraft.

 

Ein mächtiges Signal an die Politik, dass sich der Wind in Sachen Windkraft kurz vor der Landtagswahl 2017 deutlich gedreht hat.

 

Wir unterstützen unsere Freunde vom Pfaffenkopf und aus Von der Heydt in ihrem Widerstand gegen dieses weitere und unsägliche Waldfrevel-Projekt.

zur Berichterstattung des SR gelangen Sie <hier>

Zu Guttenberg und Lafontaine machen Dampf gegen die Windkraft

 

03.11.2016

Vor rund 350 Zuschauern haben der international renomierte Dirigent Enoch zu Guttenberg, Mitbegründer des Umweltverbandes BUND, und Oskar Lafontaine im bis auf den letzten Platz voll besetzten Saarlouiser Theater am Ring zum Thema Windkraft gesprochen. Zu

 

Guttenberg erklärte: "Zynisch und verblendet scheinen mittlerweile ausgerechnet jene wackeren Menschen, die uns vor der Klimakatastrophe, vor dem atomaren Supergau, vor der Vergeudung unserer letzten verbliebenen Ressourcen retten wollten, nun stattdessen unsere allerletzt verbliebenen natürlichen, nicht urbanisierten Lebensräume in monströse Industriegebiete zu verwandeln, ncht nur ganze Wälder, sondern ganze Horizonte mit ihren Windkraftanlagen zu zerstören, friedliche Felder und Wiesen hektargroß mit 'Solarparks' zu verwüsten... Laut der neuesten Auskunft der Sozialverbände konnten allein in diesem Jahr über 800.000 Familien ihren Strompreis nicht mehr bezahlen. Grundbesitzer hingegen erhalten im Gegenzug pro Windrad zwichen 60.000 und 90.000 Euro und Großgrundbesitzer über den Strompreis finanzierte Millionenbeträge für auf wenige Hektar verteilte Windräder."

 

Oskar Lafontaine sagte: "Die Liebe zur Natur ist in den politischen Entscheidungsgremien massiv verloren gegangen, sie ist nicht mehr ausgebildet, sonst gäbe es solche Entscheidungen nicht. Wie man auf die Idee kommen kann, überall in den Gebieten, die den saarländischen Städten und Gemeinden als Naherholungsgebieten dienen, Windräder aufzustellen, ist nicht mehr nachvollziehbar. Das erste was man beschließen müsste: Keine Windräder in den Wald.... Wir haben durch diese Windenergie gerade 1,5 Prozent des deutschen Energiebedarfs dargestellt. Jetzt muss man kein großer Physiker oder Ingenieur sein, um zu begreifen, dass man mit den mittlerweile 25 Milliarden, die man dafür einsetzt, bei der Wärmeversorgung oder im Verkehr denselben Effekt hätte, ohne das ganze Land zu zerstören."

 

Die überaus interessante und erfolgreiche Veranstaltung, die die Zuschauer mit stehenden Ovationen begleiteten, wurde von den saarländischen Bürgerinitiativen in Zusammenarbeit mit DIE LINKE. Fraktion im Landtag des Saarlandes organisiert.

Wer Windkraft säht, wird Atomstrom ernten ...

 

02.11.2016

 

Es ist schon ein Treppenwitz erster Güte ...

 

Während die Flatterstromanlagen aus Sonne und Wind sich ungehemmt aus der EEG-Kasse bedienen, rutschen die Börsenstrompreise in den Keller und machen genau die Kraftwerke unrentabel, die dafür sorgen, dass nachts und bei Windstille Strom aus unseren Steckdosen kommt. Zuerst traf es hochmoderne Gaskraftwerke und nun stehen auch Kohlekraftwerke vor dem Aus - darunter Weiher und Bexbach.

 

Jetzt können uns die schlauen Grünen mit Sicherheit erklären, wo zukünftig der Strom herkommen soll, wenn wie so oft der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint ... Die Antwort ist klar: aus dem nahen Cattenom. Wann erkennen diese Öko-Spinner endlich einmal an, dass ein gleichzeitiger Ausstieg aus Atom und Kohle mangels Speicher nicht möglich ist? Wenn wir den Ausstieg aus der Atomkraft wollen, dann brauchen wir über sehr lange Zeit noch fossile Kraftwerke. Wenn die Grünen daraufhin einmal mehr einen MASSIVEN Ausbau der Erneuerbaren Energien fordern und der saarländische Landesvorsitzende des BUND die Schließung als Konsequenz einer "breit akzeptierten Energiewende" sieht, dann ist das hirnlose und ideologische Fantasterei, die an der technischen Realität meilenweit vorbei geht ...

 

Im Falle von Bexbach und Weiher wird es jetzt so kommen, wie es kommen muss: Amprion wird die beiden Kraftwerke zur Aufrechterhaltung einer sicheren und stabilen Netzversorgung als unverzichtbar erklären und die entstehenden Verluste werden von der Allgemeinheit, dem Steuerzahler und Stromkunden zusätzlich ausgeglichen ...

2016-11-03 SZ Politik uneins.pdf
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Scheinheiliger geht es nicht mehr ...

 

Kommentar zum SZ-Artikel "Für mehr Windkraft im Saarland" vom 23.09.2016

 

01.10.2016

 

Mit Krokodilstränen in den Augen sagt BUND-Bundesvorsitzender Hubert Weiger – unterstützt von seinem saarländischen Vorturner Christoph Hassel, dass er die Landschaftszerstörung durch Windkraftanlagen nicht gut findet – aber man müsse trotzdem und insbesondere auch im Saarland kräftig weiterbauen wegen Fukushima und so … Und verschweigt dabei, dass wir regelrecht umzingelt sind von Atomkraftwerken unserer europäischen Nachbarn, die nicht im Traum daran denken, diese Anlagen abzuschalten – im Gegenteil, es werden immer neue gebaut … Verschwiegen wird auch, dass es einen europäischen Stromverbund gibt und es den Elektronen, die da von Frankreich oder woher auch immer – wenn der Wind wieder einmal nicht weht – auf uns zu fließen relativ egal ist, ob sie nun aus Atomkraft oder sonst was erzeugt wurden …

 

Nun sind auch wir nicht unbedingt Befürworter der Atomtechnologie – einer Technologie, die wenig Fehler verzeiht; aber gleichzeitig zum Ausstieg aus der Atomenergie nun auch bis 2030 den Ausstieg aus der Kohle zu proklamieren grenzt schon an äußerste Naivität.

Wo kam denn zum Beispiel am 27.09.2016 – insbesondere vor 8.00 Uhr unser Strom her? Kann man sich gerne und taggenau unter dem sog. Agorameter des gleichnamigen Lobbyverbands Agora Energiewende <hier> ansehen.

Oder ist es doch nicht Naivität, sondern knallhart kalkulierte Absicht? Was Herr Weiger nämlich auch verschweigt, ist die Tatsache, dass der BUND mittlerweile von Funktionären der Windkraftbranche unterwandert ist. Man macht gemeinsame Veranstaltungen, entwirft gemeinsame Schreiben auf einem Briefbogen und ist zudem vom Bundesverband WindEnergie e.V. in deren Satzung als Nutznießer im Falle der Auflösung des Vereins benannt. Unter § 12 der Satzung heißt es: „Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks geht das Restvermögen an den Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinn des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat."

 

Nett – nicht wahr? Und was in § 2 der Satzung steht kann man sich sicherlich denken – hier geht es um die bestmögliche Durchsetzung und den weiteren knallharten Ausbau insbesondere von Windenergieanlagen ...

 

Genau diese Verflechtung mit der Windkraft-Lobby hat im Übrigen namhafte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel den BUND-Mitbegründer Enoch zu Guttenberg oder den ehemaligen rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Harry Neumann dazu bewogen, dem BUND den Rücken zu kehren und auszutreten. Und mit ihnen viele tausend andere … Erstgenannter wurde sogar von BUND-Chef Hubert Weiger auf Rücknahme der Äußerungen zu den Verflechtungen des BUND mit der Windkraftlobby verklagt. Die Klage wurde dann vom BUND zurückgezogen – offensichtlich waren die Beweise zu erdrückend …

CDU Saarbrücken sieht offene Fragen beim "Windpark Pfaffenkopf"

 

07.07.2016

 

Während man im Riegelsberger Gemeinderat so ziemlich alles unkritisch abnickt, rumort es anderenorts. Die CDU-Fraktion im Stadtrat Saarbrücken sieht die Entwicklung um den Pfaffenkopf zwischen Riegelsberg und Saarbrücken überaus kritisch und stellt Fragen, die wir uns im Riegelsberger Gemeinderat ebenfalls gewünscht hätten ...

"Brandaktuelle" Information: Brennendes Windrad bei Homburg

 

09.06.2016

 

Auf einem Feld in der Nähe von Homburg ist heute eine Prokon-Windkraftanlage in Brand geraten. Da es für die Feuerwehr unmöglich ist, Brände in derartigen Höhen zu löschen, ließ man das Windrad "kontrolliert" abbrennen … Benachbarte Straßen und die Umgebung wurden in einem Umkreis von 250 m aus Sicherheitsgründen gesperrt.

 

Nach unserer Auffassung ist es völlig unverantwortlich, derartige Brandlasten in Wälder zu bauen. Ein Brandszenario inmitten des Fröhner Waldes in einem trockenen und heißen Hochsommer würde unweigerlich zu einem Katastrophenszenario führen. Große Flächen des Fröhner Waldes wären gefährdet - ebenso die unmittelbar an den Fröhner Wald angrenzende Wohnbebauung.

 

Wir fordern die Verantwortlichen in den Genehmigungsbehörden und in der Politik noch einmal unmissverständlich dazu auf: Beenden Sie endlich diesen Irrsinn und stellen Sie sich konsequent gegen den Bau von Windkraftanlagen im Wald!

Oskar Lafontaine: Landschaft schützen, planlosen Zubau von Windkraft-Anlagen stoppen

 

Pressemitteilung der Linksfraktion im Landtag des Saarlandes

 

30.05.2016

 

Oskar Lafontaine fordert die Landesregierung auf, die Zerstörung der saarländischen Landschaft durch den planlosen Bau von Windkraftanlagen zu beenden. "Im windarmen Saarland Anlagen mitten im Wald aufzustellen, die kaum Energie bringen, ohne dass es ausreichend Möglichkeiten gibt, die Energie zu speichern, während gleichzeitig für hunderte Millionen überschüssiger Strom vernichtet werden muss, ist alles andere als eine vorausschauende Energiepolitik. Die Natur zu verschandeln, um angeblich die Natur zu schützen, ist keine Lösung. Wenn der ungebremste Zubau immer größerer Windräder so weitergeht, dann muss man sich die Frage stellen, ob irgendwann auch Wahrzeichen unseres Landes wie die Saarschleife mit Windkraft-Anlagen zugebaut werden. Zu Recht wehren sich immer mehr Saarländerinnen und Saarländer gegen diese ideologisch motivierte Zerstörung der Natur durch neue Anlagen, etwa am Oberlimberg, im Mandelbachtal, am Litermont oder im Fröhner Wald. CDU und SPD haben, unterstützt von Grünen und Piraten, selbst eine Abstandsregelung wie in Bayern (10-H-Regelung) verhindert, dabei hätten die Anwohner im Saarland denselben Schutz verdient wie die Bayern. Darum hatte DIE LINKE gefordert, dass der Abstand zwischen einer Windkraft-Anlage und Wohnhäusern zehnmal so groß ist, wie die entsprechende Anlage. Außerdem muss das Land wieder Vorranggebiete für Windkraftanlagen ausweisen und den planlosen Zubau drosseln. Denn durch die derzeitige Politik der wahllosen Förderung neuer Windkraft-Anlagen steigt die Belastung der Verbraucher weiter. Es wäre sinnvoller, in die weitere Entwicklung neuer Netztechnologien und den Bau neuer innovativer Energiespeicher zu investieren, als immer neue Anlagen zu bauen."

Das Aufheulen der Subventionsjäger und Windkraftlobbyisten

 

Kommentar zum SZ-Pressebericht „Saarländische Grünstrom-Branche schlägt Alarm“ vom 28.05.2016

 

28.05.2016

 

Sturm zieht auf für die Abzocker der Branche …

 

Am 31.05.2016 wird das Bund-Länder-Gespräch rund um die Ausgestaltung des neuen EEG 2016 in Berlin fortgesetzt. Im Grunde geht es dabei darum, finanziell motivierter Wildwuchs zu vermeiden und den weiteren Ausbau zu begrenzen und mit dem Ausbau der Netze zu synchronisieren. Ebenso soll die Vergütung von einer langjährigen Festzusage auf ein Ausschreibungsmodell umgestellt werden, über das endlich mehr Markt zugelassen wird. Fakt ist: Die Erneuerbaren benötigen keinen Welpenschutz mehr – aus den kleinen Welpen sind mittlerweile kräftige Jagdhunde geworden …

 

Die geplanten Änderungen gefallen den Projektierern, Betreibern und Energiegenossen natürlich überhaupt nicht – waren sie es doch gewohnt, sich über 20 Jahre lang bei einer gesicherten Vergütung faul in die Hängematte legen zu können. Ein Privileg, welches die Bundesregierung unseres Erachtens grob fahrlässig ermöglicht hat und das in der Wirtschaft und in unser aller Leben seinesgleichen sucht. Ein Privileg, das zu einem unglaublichen und teilweise grotesken Ausbau der Windkraft geführt hat, dem man nun – den Scherbenhaufen vor Augen – entgegenwirken möchte ... Bleibt die Hoffnung, dass sich diese müde GROKO-Truppe gegen die Wölfe der Windkraftlobby durchsetzen kann. Zweifel sind aber angebracht …

 

Dem "BRANDBRIEF" der Windkraftbranche an unsere Ministerpräsidentin ist unsererseits bereits am 15.05.2016 ein "VERNUNFTBRIEF" vorausgegangen, den wir Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung stellen.

Saarland Propellerland oder "Wie zerstört man hirnlos die Landschaft und Natur des Saarlandes für die nächsten 20 Jahre"

 

Ein Regierungsprojekt der saarländischen GROKO unter williger Beteiligung von GRÜNEN und PIRATEN …

 

27.05.2016

Vorstehende Grafik zeigt, welche "Windparks" sich aktuell im Genehmigungsverfahren (gelb) oder in der UVP-Vorprüfung (lila) befinden und welche bereits genehmigt sind (blau).

 

Nach Aussage des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) sind in 2016 bereits so viele Windparks beantragt worden wie noch nie. 16 Standorte befinden sich landesweit im Genehmigungsverfahren, elf im Vorprüfungsverfahren. Das Landesamt weiß außerdem von 18 weiteren Standorten, an denen Windparks in Planung sind, aber noch keine Anträge gestellt werden.

 

Es ist daher davon auszugehen, dass dem LUA in Kürze 45 Genehmigungsanträge vorliegen werden, die alle eines gemeinsam haben: die Projektierer drängen mit Nachdruck auf eine Genehmigung bis zum 31.12.2016, damit sie sich für die nächsten 20 Jahre die saftigen Pfründe des EEG 2014 sichern können und nicht in die ungünstigere und noch unsichere Förderung des EEG 2016 fallen ...


Ob das LUA dieser Antragsflut gewachsen sein kann? Wir meinen eindeutig nein und haben dies auch bereits in einem Schreiben mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht. Jeder einzelne Genehmigungsantrag umfasst mehrere tausend Seiten und beinhaltet Gutachten, die von den Investoren selbst beauftragt wurden und die daher einer besonders kritischen Prüfung unterworden werden müssen!

 

Sollte ein Großteil oder gar alle Anträge bis zum 31.12.2016 genehmigt werden, so wäre dies ein "Durchwinken" zur Erfüllung von "Investorenwünschen" ohne jeglichen Anspruch auf Gründlichkeit der Prüfung.

 

Genau diesen Anspruch auf Gründlichkeit ist es aber, den die Bürgerinnen und Bürger an "ihr" LUA stellen dürfen ...

 

Es wäre daher allerhöchste Zeit, dass unsere schlafende GROKO-Landesregierung hier ein deutliches Signal setzt …

Sechs Windräder südlich von Riegelsberg

 

Kommentar zum SZ-Pressbericht vom 25.05.2016

 

26.06.2016

 

Zwei Windkraftanlagen des geplanten "Windparks" am Pfaffenkopf stehen auf der Köllertaler Seite, stellt die Saarbrücker Zeitung fest. Eine Feststellung, die völlig irrelevant ist, da es in Anbetracht der Größe und weiten Sichtbarkeit der Anlagen überhaupt keine Rolle spielt, wo sie denn jetzt stehen …

 

Die Dunoair stellte in der Gemeinderatssitzung vom 23.05.2016 ihre Planung zum sog. "Windpark Pfaffenkopf" vor: 6 Anlagen sollen in den beiden Konzentrationszonen Pfaffenkopf und Salzleckerhang gebaut werden. Riegelsberg wäre damit (zusammen mit der Fröhn) von drei Seiten mit Windrädern regelrecht umzingelt. Das der Begriff "Windräder" eine Verniedlichung für das ist, was da kommen wird, werden die Bürgerinnen und Bürger und in Folge die dafür verantwortlichen Politiker dann in Kürze schmerzlich erfahren …

 

Birgit Huonker (DIE LINKE) hat es schnell errechnet: Rodungen in der Größenordnung von 10 Fußballfeldern und gigantische Bewegungen an Massen quer durch Riegelsberg …

Genauer: Ein derartiges Windrad kommt mitsamt Fundament und Erdaushub mal locker auf ein Gewicht von ca. 8.000 Tonnen – bei einmal angenommenen 20 to. Nutzlast pro LKW, käme man rechnerisch auf 400 LKW … Pro Windrad versteht sich! Bei 6 Windrädern somit 2.400 LKW … Aber liebe Riegelsberger, keine Angst, viele von den Fahrzeugen fahren nur nachts …

 

Vögel gibt es angeblich keine, die durch die Anlagen geschreddert werden und bzgl. der mageren 100 m Abstand zur Autobahn besteht auch kein Grund zur Sorge: Wenn sich Eisschollen von den Rotoren lösen und in Ihre Windschutzscheibe krachen, zahlt die Teilkasko und Ihre Krankenversicherung …

Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.: Interessen der Bürger müssen beim EEG 2016 Vorrang haben!

 

15.05.2016

 

Am 12.05.2016 fand in Berlin ein Bund-Länder-Gespräch zur Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes statt, welches am 31.05.2016 fortgesetzt werden soll.

 

Der Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. beteiligt sich an einer Initiative von VERNUNFTKRAFT (siehe auch <hier>) und fordert in einem Schreiben die Saarländische Ministerpräsidentin, Annegret Kramp-Karrenbauer, dazu auf, in den Gesprächen ausschließlich die Interessen der saarländischen Bürgerinnen und Bürger zu vertreten und sich nicht vom lautstarken Geschrei der Windkraftlobby beeindrucken zu lassen.

 

Unser Schreiben an die Ministerpräsidentin, den Referentenentwurf des BMWi sowie die dem Schreiben beigefügte Stellungnahme der Bundesinitiative VERNUNFTKRAFT zum Referentenentwurf, die wir inhaltlich vollumfänglich unterstützen, stellen wir Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.

Windenergie: Gefahr für Mensch und Natur

 

Ein Beitrag von Prof. Dr. jur. Michael Elicker, rechtlicher Berater des Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V. in der FORUM vom 13.05.2016

 

15.05.2016

 

In einer ansonsten recht tendenziösen mehrseitigen Berichterstattung erhebt Prof. Elicker als einziger Mahner die Stimme der Vernunft.

 

Zitat: "In Ottweiler-Fürth wurden - unter gigantischen Zerstörungen von natürlichen Lebensräumen - unverdrossen noch zehn weitere Windräder neben die nutzlosen drei (Anmerkung: hier klagen aktuell die Pfalzwerke und die Stadtwerke Mainz gegen den Projektierer juwi auf Rückabwicklung wegen Unwirtschaftlichkeit der Anlagen) gestellt, die keiner mehr will ..."

 

Den lesenswerten Artikel finden Sie nachfolgend.

Es ist Spargelzeit …

 

23.04.2016

 

Und alle wollen noch schnell ihre Förderung nach EEG 2014 abgreifen, bevor das ungünstigere Ausschreibungsmodell des EEG 2016 greift …

 

Denn alle Anlagen, die bis zum 31.12.2016 durch das LUA genehmigt werden, unterliegen einer Vertrauensschutzregelung nach § 102 Abs. 3 EEG 2014. Für die Inbetriebnahme dürfen sich die Betreiber dann Zeit bis zum 31.12.2018 lassen, ohne aus der Förderung des EEG 2014 herauszufallen …

 

Dementsprechend überschlagen sich aktuell die Genehmigungsanträge beim LUA. Wir hoffen zwar, dass dort nach dem Grundsatz „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ vorgegangen wird – sehen es aber dennoch allerdings als völlig  unrealisitisch an, dass diesem Anspruch in Anbetracht der aktuellen Antragsflut genügt werden kann. Es besteht hier ganz klar die Gefahr, dass Anträge aufgrund des immensen Antragsdrucks und der Zeitknappheit durchgewunken werden, ohne dass die eingereichten Auftrags-Gutachten in der notwendigen Tiefe geprüft werden können.

 

Nachfolgend alleine die Anträge der letzten beiden Monate inclusive des in Kürze zu erwartenden Antrags im Fröhner Wald – unzählige weitere werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen.

 

??.??.2016 => montanWIND – 3 WEA in Holz und Riegelsberg (Windpark Fröhn)

19.04.2016 => Dunoair – 3 WEA in Gersweiler (Windpark Saarbrücken-Gersweiler)

31.03.2016 => Dunoair – 6 WEA in Riegelsberg und Saarbrücken (Windpark Pfaffenkopf)

21.03.2016 => Juwi – 5 WEA in Ottweiler/Bexbach

15.02.2016 => GAIA – 2 WEA in Tholey (Windpark Tholey-West)

01.02.2016 => montanWIND – 3 WEA in Lebach Nord-Bruchwald

NABU erstattet Anzeige gegen Unbekannt – Rotmilanhorst wurde offensichtlich vorsätzlich beseitigt

 

19.03.2016


Es ist eine bodenlose Schweinerei und ein Verbechen dazu: Am 11.03.2016 wurde vom stellvertretenden NABU – Landesvorsitzenden Rudi Reiter bei einem Ortstermin südöstlich des Bärhofes bei Tholey, Ortsteil Theley, festgestellt, dass ein Horstbaum (hier: Erle am Bachsaum) des streng geschützten Rotmilans entfernt wurde. Von einem Mitarbeiter des Landeskriminalamtes wurde vor Ort der Sachverhalt festgestellt, dokumentiert und bestätigt. Der Horst war 2015 vom Rotmilan als Brutvogel belegt und ist beim Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz aktenkundig. Die Entfernung des Baumes stellt einen Verstoß gegen das Verbot nach § 44 BNatSchG dar: "Es ist verboten, Fortpflanzungs- oder Ruhestätten wild lebender Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören."

 

Es wird vermutet, dass die Horstbaumfällung mit der aktuellen Planung von Windrädern in der Nähe des Gebietes steht, da bei einer Unterschreitung des vorgeschriebenen Mindestabstandes des Rotmilanhorstes vom Windradstandort er Windradbau nicht ohne weiteres genehmigungsfähig ist ...

 

"Dass alle Baumteile, Horstmaterial, Baumstamm, Äste und selbst dünne Zweige sorgfältig abtransportiert wurden, erhärtet den Verdacht, dass der Horstbaum vorsätzlich entfernt wurde, um den Bau der Windräder zu ermöglichen" so Rudi Reiter vom NABU – Landesverband Saarland. Lediglich ein unauffälliger Baumstumpf ist nur aus nächster Nähe am Horstbaumstandort noch sichtbar.

 

Der NABU bittet um sachdienliche Hinweise an die Landesgeschäftsstelle!

 

Anmerkung unsererseits: Es wird allerhöchste Zeit, dass das LUA und Umweltminister Jost endlich aufwachen und sich mit Nachdruck gegen die kriminellen Machenschaften der Windkraft-Akteure stellen. Vor allem dürfen derartige Verbrechen nicht auch noch durch die Erteilung von Baugenehmigungen belohnt werden. Angebracht wäre als wirksame Gegenmaßnahme die Verhängung einer 10-jährigen Bausperre für die Errichtung von Windkraftanlagen ...

Klimaretter (?) wohin das Auge schaut ...

 

12.03.2016

 

Der 9. März wurde von der Saarbrücker Zeitung wieder einmal zum Klimaschutz-Katastrophentag ausgerufen. Gleich mehrere Artikel beschäftigten sich in reißerischen Lettern mit der Thematik.

 

"Warm, trocken, gefährlich" war nach Aussage der SZ das Wetter im Jahr 2015 und das solle auch in den nächsten Jahren so bleiben. Zugegebenermaßen hatten wir in 2015 einen Traumsommer; deshalb aber gleich von "Dürre" zu sprechen und bereits heute für das laufende Jahr neue Hitzerekorde vorherzusagen, sehen wir als übertrieben und voreilig an. Wie der nächste Sommer tatsächlich werden wird, bleibt einmal abzuwarten – im Moment würden wir uns alle freuen, wenn es endlich etwas wärmer wird und wir nicht weiterhin unsere klimaschädlichen Gebäudeheizungen unter Volllast laufen lassen müssten. Interessant wird sicherlich auch die Interpretation der selbsternannten Klimaretter werden, wenn uns wieder einmal – wie so oft in den letzten Jahren – ein bescheidener Sommer mit viel Regen heimsuchen sollte …

 

"Die nächste Eiszeit fällt aus" – auch eine erhellende Erkenntnis der Klimawahnsinnigen. Leute, die das Wetter für den nächsten Tag nicht vorhersagen können, maßen sich an, trotz nahezu unendlicher Komplexität die Statistik des Wetters – auch Klima genannt – über 50.000 Jahre vorherzusehen. Also wir wissen es jetzt – die nächste Eiszeit wird in 50.000 Jahren vermutlich ausfallen. Schön, denn dieser Eiszeit würden sicherlich einige Milliarden Menschen zum Opfer fallen - falls unsere Spezies zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch existieren sollte …

 

Der "Regionalverband senkt den Kohlendioxidverbrauch" - und wie macht er das, der clevere Regionalverband? Er baut diverse LED-Birnchen in seine Räumlichkeiten ein – aus Kostengründen sicherlich ein sinnvolles Unterfangen; aber daraus eine fette Presse-Headline zu basteln und die CO2-Einsparung in den Vordergrund zu stellen? Na ja …

 

Hiobsbotschaften und Moral-Appelle, wo man hinschaut und das hat System … Wir werden regelrecht geflutet mit grünen Angstbotschaften: Schmelzende Gletscher, versinkende Inseln, sterbende Eisbären, Tsunamis, immer mehr Stürme, Invasionen von Malaria-Mücken – derzeit besonders beliebt: die Menschen, die sich vor Krieg und Barbarei in Sicherheit zu bringen versuchen, werden zu "Klimaflüchtlingen" umgedeutet. Nur um das planetenbedrohende Ozonloch wurde es seltsamerweise etwas ruhig ...

 

Die Flutung der grünen Angsttrompeter mit Katastrophen-Botschaften beginnt bereits im Kindergarten. Fassungslos müssen wir seit Jahren mit ansehen, wie Erziehung und Unterricht in allen Fächern, Altersgruppen und Schulformen immer mehr darauf ausgerichtet wurde, unsere Jugend auf die kritiklose Aufnahme grüner Angstbotschaften zu konditionieren und so für die Akzeptanz von Zwangsmaßnahmen gefügig zu machen.

 

Eine sehr interessante Ausarbeitung über diese Thematik von Herrn Klaus Ermecke von KE-Research finden Sie auf der Seite des Deutscher Arbeitgeber Verband e.V. unter nachfolgenden Links:

 

<Klimawahn - und kein Ende? Teil I>

<Klimawahn - und kein Ende? Teil II>

 

< zu den Studien von KE-Research>

Hochseefischerei im Saarland - ein lukratives Geschäftsmodell

 

05.01.2016

 

Passend zu unserem Artikel "Willkommen im Saarland-Propellerland" wurde nachfolgender Leserbrief von Herrn Martin Elzer aus Riegelsberg am 05.01.2016 in der SZ veröffentlicht. Dem Inhalt ist nichts mehr hinzuzufügen ...

Willkommen im Saarland-Propellerland …

 

Kommentar zum SZ-Pressebericht vom 31.12.2015

 

01.01.2016

 

„Rehlinger: Zwölf Prozent des Stromverbrauches aus Erneuerbaren“ titelte die SZ am 31.12.2015. Wir wissen nicht, wie unsere "Energie-Ministerin" auf diese Zahl gekommen ist und welche Verrenkungen ihre ministeriellen Rechenakrobaten zu deren Ermittlung absolviert haben – die Agentur für Erneuerbare Energien, also der Lobbyverband der Branche, kommt für das Saarland allenfalls auf deutlich niedrigere 6,1 Prozent.

 

Von sicherer Versorgung kann dabei keine Rede sein, denn an nicht wenigen Tagen betrug der Anteil des Wind- und Sonnenstroms am Stromverbrauch nahezu NULL Prozent – eben weil es dunkel oder bewölkt und dazu noch windstill war.

 

Rechnet man den Einsatz der Erneuerbaren nicht nur auf den Stromverbrauch, sondern auf den Primärenergieverbrauch der Saarländer (also incl. Wärme und Treibstoff) herunter, so wird es ganz schnell dünner als dünn …

 

Dafür soll dann unser Land nach dem Willen von Frau Rehlinger gleich vollends ruiniert werden. Für das Saarland sieht sie nämlich ein Windkraftpotential von satten 1.500 MW – dies wären dann entsprechend der üblichen 3 MW-Dimensionierung sage und schreibe 500 Windräder im engen und dicht besiedelten Saarland. Es möge sich jeder selbst ausmalen, was das bedeuten würde …

 

Spätestens hier bestätigt sich in unseren Augen, dass die Dame nicht weiß, wovon sie redet.

 

Doch wehe – es droht Ungemach in Form des sogenannten Ausschreibungsmodells, welches ab 2017 Anwendung finden wird und in dem die feste und üppige EEG-Vergütung gegen eine standortbezogene und dem freien Wettbewerb unterliegende Vergütung ersetzt werden soll. Als Folge würde dann verstärkt an windstarken Standorten gebaut werden – der windschwache Südwesten würde für Investoren uninteressant und die Einnahmen aus Pacht, EEG etc. pp. blieben aus …

 

Frau Rehlinger und ihre grün angehauchten Ministerialstrategen fordern daher zur Sicherung der Pfründe bereits lautstark eine ausgleichende Regionalkomponente, welche das windschwache Saarland über weitere Subventionen begünstigen soll – ein Gedanke, der sicherlich auch altgedienten DDR-Strategen zu besten planwirtschaftlichen Zeiten hätte kommen können. Glücklicherweise ist Frau Rehlinger im Saarland nicht das Maß aller Dinge – Roland Theis (CDU) und Dagmar Ensch-Engel (LINKE) haben zu diesem Thema bereits sehr deutlich Position bezogen. Ersterer muss sich allerdings die ernsthafte Frage stellen lassen, ob diese kritische Haltung des Generalsekretärs, stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und energiepolitischen Sprechers der CDU lediglich die Fraktionsmeinung oder auch die Position der CDU-geführten Landesregierung darstellt ...

 

Auch die nicht im saarländischen Landtag vertretenen Freien Demokraten haben in einer Pressemitteilung bereits ihre ablehnende Haltung zu den beabsichtigten planwirtschaftlichen Auswüchsen bekundet. Zur Pressemitteilung der FDP gelangen Sie <hier>

2015-12-31 SZ Rehlinger.pdf
PDF-Dokument [362.5 KB]

zu den Beiträgen aus 2015 gelangen Sie <hier>

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