Schutz der Unversehrtheit der Natur des Fröhner Waldes
- Der Fröhner Wald ist ein durch die anrainende Bevölkerung sehr hoch frequentiertes Naherholungsgebiet und hat überregionale Bedeutung durch ausgewiesenen Premium-
und Themenwanderwege.
- Der Fröhner Wald ist als Teil des Saarkohlenwaldes; einem Waldareal, das bundesweit vom BdF als Waldgebiet des Jahres 2026 ausgewiesen wurde.
- Der Fröhner Wald weist einen sehr alten und erhaltenswerten Baumbestand sowie umfangreiche ökologisch wichtige Totholzbestände auf.
- Der Fröhner Wald beherbergt windenergieempfindliche Tierarten, wie zum Beispiel verschiedene Fledermausarten, die in Altholzbeständen nisten. Die Rotorblätter der
WEA erzeugen Luftdruckschwankungen, durch die die Lungenbläschen der Tiere durch sogenannte Barotraumata platzen - ein Todesurteil!
- Hochfliegende Zugvögelschwärme (Kraniche, Störche etc.) überqueren jährlich den Fröhner Wald und werden durch Windräder buchstäblich geschreddert.
- Auch der strengstens unter Naturschutz stehende und extrem windkraftgefährdete Rotmilan mitsamt Nachwuchs wird über den an den Fröhner Wald angrenzenden Feldern und
Wiesen jedes Jahr wiederkehrend gesichtet. Es sind dabei regelmäßig die gleichen Tiere, die ihren weiten Weg über die spanischen Pyrenäen mit äußerster Präzision zurück in ihr Brutgebiet im Fröhner
Wald finden.
- Rechtsseitig der Autobahn A1 befindet sich ein FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat), in dem die Erstellung von WEA aus natur- und artenschutzrechtlichen Gründen
strengstens untersagt ist. Das ausgewiesene Windvorranggebiet links der Autobahn ist lediglich 200 m von diesem Schutzgebiet entfernt! Greifvögel halten sich bedauerlicherweise nicht an den Verlauf
von Bundesautobahnen ...
- Pro Windrad muss zwangsläufig eine Fläche von bis zu 10.000 qm Wald gerodet werden - diese Fläche umfasst die Umgebung des Mastfußes, die Kranstellfläche, die
Zufahrts- und Versorgungswege sowie die Stromtrassenführung.
- Die gerodeten Flächen bleiben größtenteils dauerhaft versiegelt und die Natur zerstört. Den im Wald lebenden Wildtieren wird die Lebensgrundlage damit
entzogen.
- Für die Stromtrassenführung und hunderten von Transporten werden zusätzliche Flächen aufgebrochen, Zuwegungen verbreitert und dauerhaft verdichtet - der gesamte
Fröhner Wald wird zur Großbaustelle.
- Durch den Bau der WEA wird das geologisch wertvolle Holzer Konglomerat erheblich geschädigt.
- Von den Windrädern geht eine erhebliche Brandgefahr für den Wald und die angrenzenden Wohnbebauungen durch technische Defekte und Blitzeinschlag aus.
- Nach eigenem Bekunden des Regionalverbandes weist der Fröhner Wald eine nur geringe bis mittlere Eignung zur Errichtung von WEA auf - und dies bei teilweise sehr
hohem Konfliktpotential in Bezug auf Artenschutz, vorhandene Altholzbestände mit Fledermausbesiedlung, Naherholungswert und Landschaftsbild mit besonders hoher flächenbezogener Sichtbarkeit der
Anlagen. Es ist in Anbetracht derartiger Aussagen schlichtweg Wahnsinn und hirnloser Fanatismus, Windenergieanlagen im Fröhner Wald bauen zu wollen ...