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Goldgrube Energiewende: Die sittenwidrigen Pachtverträge auf Kosten der Allgemeinheit

 

29.06.2026

Sonderdruck zum Video 6 des Kanals CumTempore von Herrn Prof. Dr. Andreas Schulte auf der Plattform "Die Achse des Guten" - herausgegeben von Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay.

Der Artikel fasst wesentliche Gedanken des Videos 6 der Reihe "Gegenwind - Windkraft im Wald" zusammen, ergänzt aber einige Aspekte: zum Beispiel zu windigen unterkapitalisierten GmbH & Co. KGs als "Retter kommunaler Haushalte", die sich oft - wenn auch nicht immer - mit einfachen Abfragen bei Ratingagenturen als insolvenzgefährdete Unternehmen mit schlechten bis sehr schlechten Bonitätsnoten entpuppen. Solchen Überbleibseln des "grauen Kapitalmarkts" würde ich persönlich noch nicht einmal die Gründung einer Currywurst-Bude auf meinem Grund und Boden gestatten. Als "Partner" einer zum Teil zwei- bis dreistelligen Millionen-Investition in einen Windpark oder gar als Rettungsanker zur Sanierung der kommunalen Haushalte, sollten diese Ramschbuden mit einem Haftungskapital von zumeist nur 20.000 Euro ganz sicher nicht herhalten dürfen ...

Sonderdruck zum Video Nr. 6
Goldgrube Energiewende: Die sittenwidrigen Pachtverträge auf Kosten der Allgemeinheit
2026_06_23_Artikel_Achgut_Pachtvertraege[...]
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Windkraft im Wald - Video 6 von 7

 

19.06.2026

 

Seit geraumer Zeit fragen wir uns, wie es sein kann, dass als Pacht von Windkraftanlagen pro Jahr teilweise ein Vielfaches des Wertes der in Anspruch genommenen Fläche gezahlt wird - und dies für 20-25 Jahre garantiert und zu Lasten Dritter, der Stromkunden und der Steuerzahler. Dieses durch und durch entartete System sittenwidriger und damit von Anfang an unwirksamer Verträge mit allen Haftungsrisiken für die Verpächter beleuchtet Prof. Dr. Andreas Schulte, Inhaber des Lehrstuhls für Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft der Universität Münster von 2003-2023 im 6. Video des Kanals CumTempore zur Windkraft im Wald auf eindringlichste Art und Weise ... Liebe kommunalen und privaten Verpächter - zieht Euch warm an; es kommt einiges auf Euch zu - spätestens zum Zeitpunkt der Insolvenz des Betreibers ...

© Saarbrücker Zeitung

Absurdes Geldverbrennen - ein lesenswerter Artikel der SZ vom 17.06.2026

 

18.06.2026

 

Wenn wir unsere Positionen zur Windkraft im Wald vertreten, sehen wir uns ständig mit den gleichen schrägen Argumenten konfrontiert. "Aber die Energiewende muss doch gelingen" oder "wir müssen Cattenom abschalten" sind die üblichen Standardphrasen. Obwohl es unsere zentrale Aufgabe ist, den Wald vor industriellen Eingriffen zu schützen, kommen wir daher nicht herum, die Absurditäten unserer sogenannten "Energiewende" darzustellen.

 

Prof. Dr. Justus Haucap vom Lehrstuhl für Wettbewerbsökonomie der Universität Düsseldorf bringt es auf den Punkt. Schade nur, dass er seine Argumentation rein auf Fotovoltaikanlagen beschränkt; sie gilt für Windkraftanlagen ebenso: Unternehmen, die Produkte erzeugen, die zeitweise nicht benötigt werden; die ein komplettes System zum Kollabieren bringen und für dessen Entsorgung sie noch vergütet werden ...

 

"Sollte das Wetter in Deutschland in den kommenden Tagen wirklich so gut werden wie Meteorologen prognostizieren, könnte es für uns wieder teuer werden. Denn dann könnten die Solaranlagen der Republik mehr Strom produzieren, als benötigt wird. Der muss dann teuer entsorgt werden. Hört sich paradox an? Ist es auch. Denn sehr viele Betreiber von Solaranlagen bekommen eine fixe Vergütung für erzeugten Strom, ganz egal ob der Strom benötigt wird oder nicht. Die Netzbetreiber müssen den Strom für etwa acht Cent pro Kilowattstunde abnehmen, teils ist die Vergütung sogar noch höher. Weil man überschüssigen Strom aber nicht einfach wegwerfen kann, müssen die Netzbetreiber Abnehmer finden, die den Strom zu nehmen bereit sind. Am 1. Mai zum Beispiel mussten die Netzbetreiber den Abnehmern dafür in der Mittagszeit 499 Euro (Anmerkung des FW e.V.: pro MWh) zahlen. Erzeuger und Abnehmer mussten also von den Netzbetreibern zugleich bezahlt werden. Das Geld kommt aus dem Bundeshaushalt. 2026 dürfte der Bund einige Milliarden Euro für den Unfug ausgeben. Am 1. Mai beliefen sich die Kosten auf über 100 Millionen Euro.

Die Anzahl der Stunden, in denen Strom teuer entsorgt werden muss, nimmt mit dem Ausbau der Solaranlagen stetig zu. Waren es im Jahr 2023 noch 301 Stunden, gab es im Jahr 2024 schon 457 Stunden mit negativen Strompreisen und im vergangenen Jahr 573 Stunden. Für dieses Jahr rechnen Experten mit 700 bis 900 Stunden. Einige Stromversorger bieten auch ihren Privatkunden bereits Geld für jede Kilowattstunde, die sie in solchen Zeiten verbrauchen. Es lohnt sich dann, im Sommer die Sauna anzuwerfen, und man bekommt Geld dafür. Die Bundeswirtschaftsministerin will diesen Unsinn beenden. Stromerzeuger sollen nur noch dann vergütet werden, wenn für die Entsorgung des Stroms nicht zugleich bezahlt werden muss. Die Solarlobby versucht vor allem mit Schmähungen, dagegen Stimmung zu machen – wie auch sonst? Gute Argumente für dieses absurde Geldverbrennen gibt es nämlich nicht."

Riegelsberg lässt es krachen ...

 

13.06.2026

Nach dem halbherzigen und damit leider entwerteten Beschluss des Gemeinderates Riegelsberg "gegen" Windkraft im Fröhner Wald ist man nun Feuer und Flamme für ein riesiges Freiflächen-Photovoltaik-Projekt der Firma "energy heroes GmbH" (TEUR 25 Haftungskapital zum 31.12.2024, davon 50% noch nicht eingezahlt - Quelle: www.unternehmensregister.de) in der Hilschbach im unmittelbaren Umfeld des Fröhner Waldes. Und wie so oft bei solchen Themen lief alles Wesentliche bereits vorher in nicht-öffentlichen Sitzungen; die Bürgerinnen und Bürger durften nun wieder zum Abnicken der Gemeinderatssitzung beiwohnen …

 

Damit hat man es dann geschafft, es zuzulassen, dass das gesamte Areal großflächig  in ein Industriegebiet für erneuerbare Energien entwickelt wird. Und alles aus rein monetären Gründen unter dem verlogenen Deckmäntelchen des mainstream-gesteuerten Klimaschutzes und zu Lasten des Natur- und Artenschutzes.

Unsere kleinen Milane wachsen heran

 

08.06.2026

Wie in jedem Jahr wird im Fröhner Wald Rotmilanaufwuchs aufgezogen. Die Aufnahme hat unsere Vorstandskollegin Sabine Schulz mit einem Spektiv aus etwa 100 m Entfernung gemacht. Die Nestlinge entwickeln sich prächtig und werden in den nächsten Wochen damit beginnen, die Äste außerhalb des Nestes zu "bekrabbeln" - sie werden dann zu sogenannten Ästlingen, bevor es final mit dem Fliegen losgeht ... Die Flugaktivitäten der Eltern sind dafür bereits jetzt umso ausgeprägter. Sie bejagen das gesamte Gebiet rund um den Fröhner Wald und werden auch permanent über den Gärten in der Hilschbach, in Beitschied und in Holz beobachtet - kürzlich im Bereich Tannenweg, Akazienweg und Fichtenweg. Damit überqueren Sie regelmäßig das komplette Windkraft-Planungsgebiet auf ihrer Suche nach Nahrung für ihre Nachkommen. Sollte es hier zu einer Kollission mit einem Windrad kommen, sind auch die Nachkömmlinge nicht zu retten.

WINDKRAFTINDUSTRIEGEBIET

demnächst in Ihrem Fröhner Wald ...

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Mahatma Gandhi

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

 

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

 

"Gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut".

 

Bertolt Brecht

Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.

 

Irren ist menschlich, doch im Irrtum zu verharren ist ein Zeichen von Dummheit.

 

Cicero, Philippica 12,2

Haben wir eine größere Aufgabe, als die Schöpfung zu bewahren und damit die Nachwelt zu schützen? Ich kenne keine.

 

Richard von Weizsäcker

Welche Quelle der Freude, wenn man die Natur liebt.

 

Reinhold Messner

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