Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.
     Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.

Saarbrücker Zeitung verweigert Gegendarstellung des Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.

 

19.12.2025

 

Passend zum Stil der Veröffentlichung des SZ-Artikels vom 11.12.2025 verweigert die Saarbrücker Zeitung in einer email vom 15.12.2025 unsere im vorigen Beitrag veröffentlichte Gegendarstellung, in der wir versucht hatten, die Dinge freundlich aber bestimmt ins rechte Licht zu rücken.

 

In der Mail heißt es im Originaltext:

 

"Nach eingehender rechtlicher Prüfung teilen wir Ihnen mit, dass die von Ihnen eingereichte Gegendarstellung nicht den Voraussetzungen des § 10 Landesmediengesetz Saarland entspricht, welche eine Reihe strenger formaler und materieller Anforderungen an die Veröffentlichung einer Gegendarstellung vorsehen. Da Ihre Gegendarstellung diese Anforderungen nicht erfüllt, ist somit deren Veröffentlichung aus rechtlichen Gründen abzulehnen."

 

Gleichzeitig teilte man uns mit, dass das Thema "uns selbstverständlich noch weiter beschäftigen wird" und die BI Fröhner Wald "dabei nicht zu kurz kommen" würde ... Wenn dies der Stil von Veröffentlichungen der SZ bleibt, lieber Herr Reuther, dann kommen wir gerne zu kurz und veröffentlichen unverzerrte und ideologiefreie Inhalte über unsere gut frequentierte Homepage, die Sie ja sicherlich auch gerne zum Thema Windkraft im Fröhner Wald lesen ... Dieser Stil der einseitigen Parteinahme in redaktionellen Berichten geht einfach nicht. Als Abonnent stellt man sich da ernsthaft die Frage, ob man derartige Meinungsmache noch weiter mit finanzieren möchte.

 

Unabhängig davon haben wir Herrn Reuther aufgefordert (Mail vom 15.12.2025 + Erinnerung wegen Untätigkeit vom 19.12.2025 + zweite Erinnerung wegen Untätigkeit vom 30.12.2025), die Rechtsabteilung der SZ möge doch bitte einmal darlegen, an welchen Stellen unsere Gegendarstellung den "strengen formalen und materiellen Anforderungen" des § 10 des Saarländischen Mediengesetzes nicht genügt. Ebenso haben wir noch einmal eine Klarstellung der verzerrt dargestellten Sachverhalte verlangt.

Ortsrat Holz und Gemeinderat Heusweiler lehnen Windkraftanlagen im Fröhner Wald einstimmig ab - Kommentar zum Artikel der Saarbrücker Zeitung "Rat gegen Windräder im Fröhner Wald" vom 13.12.2025

 

14.12.2025

 

Nachdem sich bereits am 3. Dezember der Ortsrat Holz einstimmig positioniert hatte, lehnte auch der Gemeinderat Heusweiler am 13. Dezember einstimmig den Bau von Windkraftanlagen im Fröhner Wald kategorisch ab. Die Waldeigentümerin und das LUA als Genehmigungsbehörde sollen dazu aufgefordert werden, von dem Projekt Abstand zu nehmen. Wir begrüßen diese Entscheidung sehr und danken allen Akteuren für ihre Unterstützung zum Erhalt unseres Fröhner Waldes.

 

Nach der Sitzung hatten wir Gelegenheit, mit dem zuständigen Redakteur der Saarbrücker Zeitung, Herrn Marco Reuther, ein ausführliches Gespräch - auch über die Inhalte des von ihm verfassten Artikels vom 11. Dezember ("Windrad-Zoff im Fröhner Wald") - zu führen ... Dabei offenbarte sich eine erschreckende Voreingenommenheit - gepaart mit ungesundem Halbwissen über die Themen Windkraft, Möglichkeiten und Grenzen der Energiespeicherung usw. Wir haben Herrn Reuther darum gebeten, zukünftig doch bitte ein wenig fairer und ausgewogener zu berichten. Eine Presseerklärung unsererseits über das Abstimmungsergebnis im Gemeinderat, in der wir auch Bezug zu besagtem Artikel vom 11. Dezember genommen haben, wurde an ihn übermittelt.

 

Die Berichterstattung der SZ vom 13.12.2025 über die Gemeinderatsitzung war daraufhin weitestgehend neutral - bis auf einige "Unterschwingungen" die man einfach wohl nicht lassen konnte. So hat bereits das Intro, dass CDU, SPD, FDP und IDAL grundsätzlich für Windkraft sind - aber "halt nur nicht im Fröhner Wald", einen gewissen bewusst eingearbeiteten Unterton. Und wenn alle Parteien zustimmen, dann stimmen halt alle Parteien zu und man kann sich das durchsichtigte und billige "auch die AfD" durchaus sparen. Dass Hans-Gerd Lafontaine den GRÜNEN zugehörig ist, hat Herr Reuther in der eigenen Verzweifelung dann offenbar nicht mehr über die Feder gebracht. Und dass Herr Kaninke (AfD) "international" wurde muss man ebenso nicht ins Lächerliche ziehen, nachdem er absolut richtig den Widerspruch thematisierte, dass wir einerseits den Aufbau von Wäldern in Brasilien fordern und auch massiv finanziell fördern und andererseits vor unserer eigenen Tür Wälder abholzen ... Vielleicht hat sich bei der SZ-Redaktion noch nicht herumgesprochen, dass Klimaschutz durchaus weltweit gedacht werden muss; lokaler Windkraftausbau hingegen ist rein finanziell motiviert ...

 

Leider wurde unsere offizielle Pressemitteilung zur Gemeinderatssitzzung nur partiell in den Artikel eingebracht. Dabei wurden wesentliche Aussagen weggelassen - auch solche die zum unausgewogenen SZ-Artikel des 11. Dezember Bezug nahmen. Den exakten Inhalt unserer Pressemitteilung finden Sie über den unten stehenden Link. Diese Pressemitteilung war als Entgegenkommen unsererseits gedacht, um besagten SZ-Artikel vom 11. Dezember nach dem persönlichen Gespräch mit Herrn Reuther anlässlich der Sitzung des Gemeinderates Heusweiler, in das richtige Licht zu rücken. Leider hat er diesen Ball nicht aufgenommen und wir fordern daher den Abdruck einer offiziellen Gegendarstellung. Auch den Text dieser Gegendarstellung finden sie untenstehend als Link.

 

<SZ-Artikel vom 13.12.2025: Rat gegen Windräder im Fröhner Wald>

<Pressemitteilung des Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V. zum Gemeinderatsbeschluss vom 13.12.2025>
Pressemitteillung vom 13.12.2025.pdf
PDF-Dokument [35.6 KB]
<Gegendarstellung des Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V. zum Artikel der SZ vom 11.12.2025>
20251211 Gegendarstellung FröhnerWald.pd[...]
PDF-Dokument [136.7 KB]

Böse Windkraftgegner gegen arme wohltätige Waldeigentümerin - Kommentar zum Artikel der Saarbrücker Zeitung "Hintergrund zu den Windkraftplänen" vom 11.12.2025

 

12.12.2025

 

So jedenfalls oder so ähnlich kommt der Artikel der SZ "Hintergründe zu den Windkraftplänen" (oder reißerischer im Netz: "Windrad-Zoff im Fröhner Wald – Waldbesitzerin kontert Gier-Vorwürfe") vom 11.12.2025 dem verwunderten Leser rüber.

 

Auf einer kompletten Zeitungsseite arbeitet sich SZ-Redakteur Marco Reuther am Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. ab. Dabei werden einzelne Pointierungen eines Flyers und eines Internetbeitrages völlig aus dem Kontext gehoben und losgelöst ohne deren Begründung verkürzt in den Raum gestellt. Andere Informationen wurden mit ungesundem Halbwissen veröffentlicht, in dem man (moralisch, wenn nicht gar juristisch bedenklich …) persönlichen Mailverkehr eingesehen hat; ebenso nur fokussiert auf einzelne Begriffe (Stichwort "Rabauken") ohne erklärenden Kontext. Selbst eine Klarstellung und Präzisierung unsererseits anlässlich eines Telefonates im Vorfeld der Veröffentlichung hielt Herrn Reuther nicht davon ab, unsere Vereinsmitglieder hier in den Schmutz zu ziehen.

 

So arbeiten keine seriösen Journalisten; so arbeiten missionarisch tätige Aktivisten, die ihre eigenen Gedanken und Einstellungen über ihr Veröffentlichungsmonopol in einer u.a. von Abonnenten finanzierten Tageszeitung verbreiten wollen, anstelle den Auftrag zu erfüllen, für den sie bezahlt werden - nämlich neutral und ausgewogen zu berichten. Diese Spezies an Redakteuren scheint mittlerweile leider bei der Saarbrücker Zeitung die Oberhand zu gewinnen …

 

In Kommentaren freilich kann auch ein Redakteur seine persönliche Haltung zum Ausdruck bringen. Aber auch hier sollte ein Mindestmaß an Sachlichkeit und vor allem auch an Korrektheit gewahrt werden. Beim Kommentar "Wollen Sie hohe Strompreise?" ist dies gesichert nicht der Fall. Dieser Beitrag strotz dermaßen von Fehlannahmen, dass man sich nur noch die Augen reiben kann und überhaupt nicht mehr weiß, wo man mit der Kommentierung beginnen soll – wir versuchen es nachfolgend dennoch mit einer Pressemitteilung …

 

<zum Artikel "Windrad-Zoff im Fröhner Wald">

<zum Kommentar "Wollen Sie hohe Strompreise?">

<Pressemitteilung des Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V. zu den Inhalten des SZ-Artikels "Windrad-Zoff im Fröhner Wald / Hintergründe zu den Windkraftplänen im Fröhner Wald vom 11.12.2025>
Pressemitteilung vom 12.12.2025.pdf
PDF-Dokument [133.3 KB]

Ganz offensichtlich sind wir hier alle im falschen Film ...

 

23.11.2025

 

Kürzlich berichteten wir vom Neuaufflammen der Windkraftplanungen im Fröhner Wald und gleichzeitig überschlagen sich Meldungen, bei denen man sich im Hinblick auf dieses geplante Szenario nur die Augen reiben kann.

 

Aufwertung des Frohnwaldweges zu einem der schönsten Premiumwanderwege des Saarlandes

 

Stolz und in einträchtiger Stimmung lassen sich Politiker aller Couleur von Häusle über Redelberger bis zu Lehberger anlässlich der aufwertenden Neuzertifizierung des Frohnwaldweges gemeinsam beim Empfang der Urkunde ablichten. Dem Weg wurde eine abwechslungsreiche Wegführung, zahlreiche Sehenswürdigkeiten, ein alter Baumbestand und naturbelassene Wege bescheinigt. In der Saarbrücker Zeitung wurde er sogar als einer der schönsten der 66 saarländischen Premiumwanderwege bezeichnet. Wunderbar … alle sind jetzt fürchterlich glücklich und zufrieden und das ist ja auch schön so … Seltsam ist dabei allerdings, dass die Schließung des Weges bis vor kurzem aufgrund zu hoher Unterhaltungskosten beschlossene Sache war … manchmal geschehen halt Zeichen und Wunder, die dem „normalen“ Bürger, der ja eigentlich Souverän von all dem ganzen Bums sein sollte, verborgen bleiben … <Bericht des Deutschen Wanderinstituts>

Foto: Fredy Dittgen

 

 

Foto: Regionalverband Saarbrücken

 

 

Auszeichnung des Saarkohlenwaldes als Waldgebiet des Jahres 2026

 

Natur und Geschichte treffen im Saarkohlenwald als Spiegelbild der saarländischen Geschichte aufeinander. Laut Bund Deutscher Forstleute (BDF) erfülle der Saarkohlenwald Aufgaben in einer Dichte, wie kaum ein anderer Wald in Deutschland – als Erholungsraum für rund 300.000 Menschen und mit Einblicken in die Geschichte seit der Römerzeit. Er wird auch als Zwei-Etagen-Wald bezeichnet mit einem aus Steinkohle gepressten unterirdischen Sumpfwald aus der Zeit des Karbons. Der Fröhner Wald gehört zum nordwestlichen Teil des Saarkohlenwaldes … Dieser Wald wurde nun BUNDESWEIT als Waldgebiet des Jahres 2026 ausgezeichnet. <Information des SaarForst> <Tag des Waldes>

NABU-Umfrage zeigt große Unterstützung für EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur

 

81,8% der saarländischen Bürgerinnen und Bürger unterstützen dieses Gesetz gegen die Widerstände von Waldbesitzern. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen dabei ein überraschend einheitliches Bild. In allen Bundesländern und unter den Wählern aller (!) Parteien gibt es große Unterstützung für größere Anstrengungen zur Wiederherstellung der Natur. Dabei befürworten die Menschen nicht nur explizit das Gesetz selbst, sondern wollen auch Maßnahmen zur Wiederherstellung der Natur sehen. <zur NABU-Umfrage>

 

Fröhner Wald als „ruhiges Gebiet“ im Rahmen des Lärmaktionsplans der Gemeinde Heusweiler aus dem Jahre 2018

 

Der Heusweiler Fröhner Wald wurde im Rahmen des Lärmaktionsplans der Gemeinde Heusweiler als „ruhiges Gebiet“ ausgewiesen, das einerseits eine geringe Lärmbelastung und andererseits einen hohen Naherholungswert aufweist. Eine entsprechende Weiterleitung erfolgte auf Grundlage der EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG und deren Umsetzung in §§ 47a-f BImSchG an die Europäische Kommission. Wesentlich bei der Festlegung ist die Forderung, dass bei künftigen Planungen darauf zu achten sei, dass diese Gebiete keiner weiteren Lärmbelastung ausgesetzt werden. <zum Lärmaktionsplan der Gemeinde Heusweiler>

Der geneigte Leser fragt sich jetzt hier wirklich: Dieser wertvolle und in vielerlei Hinsicht prämierte Wald soll allen Ernstes in eine laute Baugrube und danach in ein Windkraftindustriegebiet umgewandelt werden? Und dies aus reinen Profitgründen, damit sich einzelne Personen zu Lasten der Natur und der Menschen ungehemmt die Säcke voll stopfen?

 

Wir fordern Politik und Genehmigungsbehörden unmissverständlich dazu auf, diesem unwürdigen Treiben ein klares und zügiges Ende zu bereiten …

Neue Windkraft-Überlegungen für den Fröhner Wald

 

15.07.2025

Der Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. setzt sich seit mehr als 10 Jahren für den Erhalt des Fröhner Waldes als Ort der Naherholung und der Ruhe ein. Wir sind nicht damit einverstanden, dass dieses schöne Fleckchen Natur – die grüne Lunge zwischen unseren Gemeinden Heusweiler und Riegelsberg – aus reinen Profitgründen in ein Windkraft-Industriegebiet umgewandelt werden soll.

 

Das abgebildete Foto ist keine Fiktion, sondern zeigt den finalen Planungsstand der RAG im Jahre 2016. Ursprünglich waren im Fröhner Wald bis zu 9 Anlagen geplant. Nur aufgrund von Beharrlichkeit und seriöser Argumentation ist es uns damals mit Teilen der Kommunalpolitik gelungen, dieses Szenario für Wald und Anwohner aus Holz und Riegelsberg zu verhindern. Finalisiert wurde der Schutz des Fröhner Waldes dann letztendlich durch die Novellierung des Landeswaldgesetzes im Jahre 2017, das die Bebauung von „altem historischem Wald“ fortan nur noch in streng definierten Ausnahmefällen ermöglichte. Bereits damals war es uns bewusst, dass dieser Schutz fragil sein wird und bei Änderung der politischen Mehrheiten im saarländischen Landtag durchaus auch wieder entfallen könnte. Und so kam es nun auch: Wesentliche Teile der Novellierung aus 2017 wurden seitens der Landesregierung im Jahre 2024 rückabgewickelt, so dass Begehrlichkeiten zum Bau von Windkraftanlagen im Fröhner Wald zu erwarten sind. Dies insbesondere auch unter dem Blickwinkel, dass die Fläche nach wie vor als größte Windenergiepotentialfläche des Regionalverbandes Saarbrücken geführt wird, die es nun sogar noch aufgrund einer Beurteilungsproblematik bzgl. der Rotorüberschläge zu erweitern gilt. Zusätzlich zur Änderung des Landeswaldgesetzes wurden mit dem Flächenzielgesetz und dem Gemeindebeteiligungsgesetz weitere Gesetze erlassen, die allesamt das Ziel haben, die Bebauung saarländischer Wälder mit Windkraftanlagen massiv zu fördern und zu beschleunigen.

 

Nach unserer gesicherten Erkenntnis ist dieser Prozess bereits weit fortgeschritten und es gibt schon Interessenten, die sich aktiv um Flächen zum Bau von Windkraftanlagen im Fröhner Wald bewerben.

 

Um Missverständnissen vorzubeugen, betonen wir ausdrücklich, dass weder Vorstand noch Mitglieder des Vereins grundsätzliche Verweigerer erneuerbarer Energien sind. Viele von uns besitzen Photovoltaikanlagen und das ist ebenso sinnvoll wie notwendig. Wir stellen uns allerdings gegen aktionistische politische Vorhaben, die mit fadenscheinigen und nicht belastbaren Argumenten letztendlich das zerstören, was sie vordergründig zu schützen vorgeben: unsere heimischen Wälder und die darin enthaltenen Lebensräume.

 

Nach unserer Auffassung sollten Windräder in unseren Wäldern grundsätzlich nicht gebaut werden!

 

Bitte geben Sie dem Fröhner Wald Ihre Stimme und stärken Sie uns in unseren Bemühungen um seinen Erhalt. Nur mit einer ausreichenden Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger können wir sicherstellen, dass wir bei den verschiedenen Entscheidungsträgern Gehör finden werden. Einen Mitgliedsantrag zur Aufnahme in unseren Verein finden Sie auf der Rückseite dieses Schreibens. Sollten Sie weitere Fragen zu unseren Vereinspositionen und Aktivitäten haben, so kontaktieren Sie uns bitte unter info@froehnerwald.de oder informieren Sie sich über unsere Homepage unter www.froehnerwald.de.

Klima-Guerilla Aline Pabst und die "Saarbrücker Hefte"

 

09.01.2025

 

In den aktuellen "Saarbrücker Heften", einem Printmedium mit unübersehbar linksgrüner Handschrift, widmet sich Aline Pabst, eine in den Diensten der Saarbrücker Zeitung stehende Klima-Aktivistin, die sich auf ihrer Instagram-Seite gerne selbsterhöhend als "Klimapaebstin" tituliert, mit Inbrunst der nach ihrer Auffassung völlig verdorbenen windkraftkritischen Szene. Das Pamphlet ist aktuell kostenfrei auf der Interseite der "Saarbrücker Hefte" zu lesen.

 

https://saarbrueckerhefte.de/windkraft-einfach-nein-von-abrissbirnen-und-vogelfluesterern-im-saarland

 

Hier werden wirklich alle Register gezogen.

 

Von der angeblichen Abhängigkeit der Akteure zur bösen fossilen Industrie und des "Klimafaktenleugnens" über das Ausleben von Verschwörungstheorien durch Querdenker bis hin zur mutmaßlichen AfD-Nähe der Windkraftkritiker, die zur Abrundung des Giftcocktails natürlich nicht fehlen darf. Gegen Windkraft protestierende Bürger werden dabei als "schluchzende" oder "rumpöbelnde" geistig zurückgebliebene Geschöpfe dargestellt, die durch geheimnisumwobene Organisationen verführt, instrumentalisiert und fehlgeleitet werden.

 

Frau Pabst mutiert hier in ihrer Recherche selbst zum Paradebeispiel einer begnadeten Verschwörungstheoretikerin. Nur sind die Schlüsse, die sie aus all den von ihr "aufgedeckten" Verflechtungen zieht, an den Haaren herbeigezogen und damit weitestgehend falsch.

 

Es ist nach unserer Auffassung keinesfalls zu kritisieren, dass sich windkraftkritische Bürger in Anbetracht der gewaltigen Übermacht des linksgrünen Pro-Windkraft-Mainstreams zur Verbesserung ihrer ohnehin schlechten Ausgangslage landes- und bundesweit organisieren und sich von Organisationen wie Vernunftkraft, der Naturschutzinitiative oder der Deutschen Wildtierstiftung fachkundigen Rat einholen. Die von Frau Pabst als "angebliche" Experten diskreditierten Wissenschaftler dieser Organisationen verfügen dabei über eindeutig mehr Fachwissen, als all die Stimmen von Energiewende-Profiteuren, die sie zur Unterstützung ihrer eigenen vorgefassten und selbstverständlich alleinig richtigen Meinung bemüht.

 

Frau Pabst betrachtet es als verwerflich, dass die genannten Organisationen betroffene Bürger unterstützen und "immer wieder wie aus dem Nichts auftauchen"; verschweigt aber gleichzeitig, dass die Gegenseite hier mindestens genauso gut organisiert ist. Namen wie der ABO Wind-Aufsichtsrat Uwe Leprich; das Unternehmen IZES, das mit erneuerbaren Energien sein Geld verdient; dem "Windparkbesitzer" Henry Selzer, Deutschlands "berühmteste", aus Funk und Fernsehen allseits bekannte und sich häufig irrende "Energieexpertin" Claudia Kemfert; die windkraftaffinen BUND-Vorsitzenden Christoph Hassel und Michael Grittmann; dem hyperaktiven Volker Quaschning; der Lobbyistin Simone Peter vom Bundesverband Erneuerbare Energie; dem Lobbyverein Agora Enegiewende, dessen ehemaliger Direktor Patrick Graichen es bis ins Berliner Wirtschaftsministerium geschafft hat und dort nach dem vermurksten "Heizungsgesetz" und Vetternwirtschaft von seinem Intimus Habeck widerwillig geopfert wurde – um nur einige Namen zu nennen – tauchen in schöner Regelmäßigkeit immer dann auf, wenn es darum geht, die Wohltaten der Erneuerbaren Energien zu verkaufen und alles zu diskreditieren, was nicht der eigenen Meinung entspricht.

 

Dies ist natürlich alles weniger verwerflich, als wenn sich unbedarfte und ehrenamtlich tätige Bürgerinitiativen professionellen Rat einholen.

 

Auch unser Verein wird im Text namentlich erwähnt. Unsere Homepage zeichnet sich nach Auffassung von Frau Pabst durch "pathetische Zitate" und "längst widerlegte Infos" aus. Ebenso würden wir ähnlich denkende Organisationen verlinken. Völlig sinnentleert wurde dabei auch noch das Unternehmen genannt, das der 1. Vorsitzende des Vereins leitet. Die Instinkte der Dame wurden wohl durch den Begriff "Metall" im Firmennamen getriggert, der in ihren Augen vermutlich auch für massivste Umwelt-Schweinereien steht ... Zusammenfassend können wir mit dieser "wertvollen" Analyse leben … Auch damit, dass sie sich durch die nahezu 1.000 Beiträge der letzten 10 Jahre nicht durchgearbeitet hat … Das wäre ja im Rahmen einer tiefergehenden Recherche auch ein wenig zu viel verlangt. An der Oberfläche kratzen und mit Dreck werfen, ist da wesentlich einfacher …

 

Mit der Gründlichkeit ihrer Recherche nimmt Frau Pabst es ohnehin nicht so ernst. Vereins-Vize Doris Luksic hatte bislang jedenfalls nicht die Ehre, mit Ihrem Sohn Oliver im Gemeinderat zu sitzen; Peter Altmayer empfanden wir in den Gesprächen weniger als "Abrissbirne" der Erneuerbaren, sondern vielmehr "grüner" als die meisten Grünen. Und bei der Anhörung zur Novellierung des Landeswaldgesetzes gaben sich auch nicht Windkraftkritiker die "Klinke in die Hand". Exakt das Gegenteil war der Fall. Wir wurden damals auf die Übermacht der Gegner der Gesetzesänderung in der Anhörung aufmerksam gemacht und gebeten, unsere Positionen dort zu vertreten, damit die Vorträge einigermaßen ausgewogen wären. Im Unterschied zu Frau Pabst wissen wir wovon wir reden; wir damals bei der Anhörung in vorderster Front mit dabei …

 

Aber gut ... Unsinn schreibt Frau Pabst ohnehin gerne; ihre Beiträge, "Faktenchecks" und "alleinige Wahrheiten", zu deren unreflektierter Veröffentlichung ihr die SZ des Öfteren Gelegenheit gibt, sind in schöner Regelmäßigkeit eine peinliche Mischung aus ideologisch verbohrter Ahnungslosigkeit und hilflosem whatabaoutism …

 

PS: Wer sich einmal darüber informieren möchte, wie diese Dame tickt, dem sei ihr Artikel "Als ich lernte, das Unvermeidliche zu akzeptieren" in der SZ vom 10.01.2025 nahe gelegt. Offensichtlicht entwickelt sich die Saarbrücker Zeitung zwischenzeitlich zu einer outing-Platform zur Therapierung von Menschen mit Wahnvorstellungen ...

http://rp-sz-epaper.s4p-iapps.com/artikel/1023148/33877843

Es wird ernst …

 

08.01.2025

 

Nach nunmehr 9 Jahren Burgfrieden konkretisieren sich neue Windkraftplanungen im Fröhner Wald. Die Ver-waltungen in Heusweiler und Riegelsberg sowie das LUA als Genehmigungsbehörde sind nach uns vorliegenden Informationen bereits involviert - alles ganz offensichtlich unter dem Mäntelchen der Verschwiegenheit, um hinter dem Rücken der ahnungslosen Öffentlichkeit unumkehrbare Tatsachen zu schaffen.

 

Die Eigentümerin des nördlichen Teils des Fröhner Waldes, die mit uns stets eine offene Kommunikation pflegte, ging vermutlich auf Anraten Dritter auf Tauchstation und vertröstet uns auf eine öffentliche Informationsveranstaltung, die demnächst stattfinden soll. Offensichtlich konnte sie – entgegen ihrer bislang strikt ablehnenden Haltung zur Windkraft in ihrem Wald – den Verlockungen des großen Geldes durch die langjährige Verpachtung von Flächen an Windkraftbetreiber nicht mehr länger widerstehen.

 

Konkret soll es dem Vernehmen nach um vorerst (!) 3-4 Anlagen (ungefährer Standort der Anlagen ist rot umkreist) gehen, wobei davon auszugehen ist, dass SaarForst mit seinem südlich in Richtung A1 und Riegelsberg gelegenen Teil des Fröhner Waldes zur Sanierung seiner maroden Finanzen in dem dann mit Windkraft vorbelasteten Gebiet recht schnell mit weiteren Anlagen nachziehen wird. Die Pachtangebote der Windkraft-Projektierer sind einfach zu verlockend und bewegen sich in astronomischen Höhen.

 

Was der Bau von Windkraftanlagen im Fröhner Wald für Anwohner und Natur bedeuten wird, sollte klar sein:

 

  • Der Fröhner Wald wird über einen sehr langen Zeitraum zu einer hochfrequentierten, lauten und schmutzigen Großbaustelle mit hunderten von Schwerlast-Transporten über verbreiterte und geschotterte Zufahrtstrassen, die entweder über den Hauptweg des Fröhner Waldes, über Riegelsberg-Hilschbach und die angrenzende Wiese oder von der A1 kommend durch SaarForst-Gebiet führen werden.

 

  • Eine Nutzung des Waldes für Ruhe und Erholungssuchende wird in dieser Zeit kaum möglich sein, zumal es auch zu großflächigen und lange andauernden Sperrungen kommen wird.

 

  • Pro Windrad werden bis zu 5.000 Tonnen Beton und Stahl in den Waldboden eingebracht und bis zu 10.000 Quadratmeter für Standort und Versorgungswege dauerhaft verdichtet und versiegelt.

 

  • Alter erhaltenswerter Baumbestand und ökologisch wichtige Totholzbestände sowie Teile der als Naturdenkmal anerkannten und weltweit geachteten Gesteinsformation des Holzer Konglomerates werden dauerhaft zerstört oder zumindest beeinträchtigt.

 

  • Der Fröhner Wald beherbergt windkraftsensible Tierarten. Nach dem Bau der Windkraftanlagen wird es zu einer dauerhaften empfindlichen Beeinträchtigung natürlicher Lebensräume insbesondere von Vögeln und Fledermäusen kommen. Vogelschlag bei hochfliegenden Großvögeln und Barotraumata bei Fledermäusen sind trotz Abschaltvorrichtungen leider die traurige Regel.

 

  • Im Fröhner Wald besteht im Sommer hohe Waldbrandgefahr. Windkraftanlagen stellen – trotz Brandschutzvorrichtungen in den Generatorhäusern – eine massive zusätzliche Brandlast dar, zumal eine Brandbekämpfung in den gegebenen Höhen seitens der Feuerwehr grundsätzlich unmöglich ist. Windkraftanlagen lässt man im Falle eines Brandes durch z.B. Kurzschlüsse oder Blitzeinschlag kontrolliert abbrennen, was inmitten eines Waldes mangels Löschwasserversorgung ein äußerst gefährliches Unterfangen darstellt. Die bei einem Brand entstehenden Rückstände insbesondere aus dem Generatorhaus und den Rotoren sind zudem hochtoxisch und werden den Lebensraum Wald nachhaltig empfindlich schädigen. Wir halten eine derartige Risikoerhöhung inmitten eines intakten Waldes in unmittelbarer Nähe zu Wohnbebauungen als hochgradig unverantwortlich.

 

  • Der Fröhner Wald ist ein hoch frequentiertes Naherholungsgebiet mit überregionaler Bedeutung durch ausgewiesene Premium- und Themenwanderwege. Vor wenigen Wochen wurde der Premium-Wanderweg „Frohn-Wald-Weg“ neu zertifiziert und als „einer der schönsten unter den 66 saarländischen Premiumwanderwegen“ aufgewertet. Nach Umwandlung des Fröhner Waldes in ein Windkraft-Industriegebiet wird hiervon nicht mehr viel übrig bleiben.

 

  • Windkraftanlagen der neuesten Generation weisen Höhen von bis zu 300 Metern auf und wirken in wenigen hundert Meter Entfernung zur Wohnbebauung in einem hohen Maße optisch bedrängend. Durch die enorme Höhe ist es dabei völlig irrelevant, wo sie genau positioniert sind. Sie werden von nahezu jeder Ortslage aus mit einer brutalen Dominanz sichtbar sein und die Orts- und Landschaftsbilder unserer Gemeinden komplett verändern.

 

  • Von den Anlagen werden – entgegen aller Versprechungen und rein theoretischen Berechnungen der Projektierer – massive Lärmemissionen ausgehen – ähnlich dem Brummen eines permanent kreisenden Flugzeuges, was insbesondere nachts in einer ansonsten ruhigen Umgebung zu einer erheblichen Belastung führen wird.

 

  • Neben den hörbaren Frequenzen emittieren Windkraftanlagen auch nicht hörbaren Ultra- und Infraschall mit enormen Schalldruckpegeln. Letzterer durchdringt u.a. Gebäudehüllen; seine Aus-wirkungen auf den menschlichen und tierischen Körper sind nach wie vor weitestgehend unerforscht.

 

  • Auf vielen Grundstücken wird es bis in weite Entfernungen regelmäßig zu bewegtem Schattenwurf kommen, der erst ab einer zumutbaren Beschattungsdauer abgeregelt werden muss.

 

  • Im Winter bilden sich an den Rotoren riesige Eisschollen, wodurch Waldspaziergänge im Umfeld der Windkraftanlagen durch Eiswurf und Eisfall zum unkalkulierbaren Abenteuer werden. Rotorblatt-heizungen und insbesondere auch automatische Abschaltvorrichtungen versagen hier regelmäßig.

 

  • Beim Bau von Windkraftanlagen werden die Standorte Holz und Riegelsberg deutlich an Wohnqualität und Attraktivität verlieren. Immobilien, die Schattenschlag und Lärm ausgesetzt sind, erfahren bereits bei avisierter Bauplanung der Windkraftanlagen eine deutliche Wertminderung bis hin zur Unverkäuflichkeit. Eine Vermietung ist an hochbelasteten Standorten nur noch eingeschränkt und mit reduzierten Mieterlösen möglich. Mieter suchen sich ruhigere Wohnorte, an denen derartige Belästigungen und Gesundheitsgefahren nicht vorliegen.

 

In den ursprünglichen Planungen der Windkraft-Konzentrationszonen aus dem Jahre 2014 weist der Fröhner Wald nach eigenem Bekunden des Regionalverbandes Saarbrücken „eine nur geringe bis mittlere Eignung zur Errichtung von Windkraftanlagen auf – und dies bei teilweise sehr hohem Konfliktpotential in Bezug auf Artenschutz, vorhandene Altholzbestände mit Fledermausbesiedlung, Naherholungswert und Landschaftsbild mit besonders hoher flächenbezogener Sichtbarkeit der Anlagen“.

 

Ebenso hatte sich das Landesdenkmalamt vehement und mit Nachdruck gegen die Ausweisung des Fröhner Waldes als Vorrangzone für Windkraft ausgesprochen. Im Detail heißt es: „aus hiesiger Sicht sind aus kulturlandschaftlichen Erwägungen insbesondere die Flächen ... und im Fröhner Wald / Kasberg (RbHw1) aufgrund ihrer in wesentlichen Grundzügen gut nachvollziehbaren, historisch überlieferten Kulturlandschaft für die Ausweisung als Konzentrationszonen für Windkraftanlagen ungeeignet ... da sich aus hiesiger Sicht im Nachgang zur geplanten Ausweisung im Flächennutzungsplan, sowohl im Bereich der Flächen mit hoher archäologischer Funddichte als auch bei den Flächen mit hoher kulturlandschaftlicher Bedeutung, Probleme bei der Genehmigung, spätestens jedoch bei der Errichtung von Windrädern ergeben werden".

 

So war es der RAG als Vorbesitzer der jetzt beplanten Waldfläche aus Gründen des Natur- und Artenschutzes und der anwohnenden Bürger nicht gestattet, auf eigenem Gelände Windkraftanlagen zu bauen und letztendlich waren auch die danach geplanten Anlagen im benachbarten SaarForst nicht genehmigungsfähig.

 

Alle hierzu angefertigten Gutachten liegen uns vollumfänglich vor und strotzen nur so von Konfliktthemen. Auch wenn sich die Gesetzeslage etwas geändert hat, ist für uns nicht ersichtlich, wieso nun plötzlich nach all den Erkenntnissen aus den Jahren vor 2016 im Fröhner Wald wieder gebaut werden soll und darf.

 

Abschließend zur Klarstellung an all diejenigen, die uns nun das unvermeidbare und von interessierten Kreisen einstudierte „ja, aber wir müssen doch die Energiewende schaffen …“ entgegenhalten werden:

 

Weder der Vorstand des Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. noch seine Mitglieder sind Gegner erneuerbarer Energien. Allerdings lehnen wir aus den genannten objektiven Gründen Windkraftanlagen in unseren heimischen Wäldern strikt ab.

 

Der Fröhner Wald ist die grüne Lunge zwischen den Gemeinden Heusweiler und Riegelsberg. Jeder der im Hochsommer diesen Wald betritt, spürt mit beeindruckender Intensität die klimaregulierende Wirkung des Waldes als Temperatursenker und Feuchtigkeitsspeicher unmittelbar am eigenen Körper.

 

Wer hier Windkraftanlagen aufstellt und dabei zigtausende von Quadratmetern Waldboden versiegelt sowie tausende von Tonnen an Stahl und Beton in ihm versenkt, kann nicht ernsthaft behaupten, er würde Klima- oder Naturschutz betreiben. Das Gegenteil ist der Fall – die entwaldeten Flächen stehen der Klimaregulation nicht mehr zur Verfügung und heizen sich weiter auf, wodurch auch ungeschützte Bäume im Randbereich der Anlagen durch das nun fehlende Laubdach zunehmend absterben.

 

Windräder stehen in erster Linie für hemmungslose Bereicherung. Bereicherung beim Projektierer, der ein lukratives Geschäftsmodell gefunden hat. Bereicherung beim Betreiber, der seinen Strom aufgrund politisch gewollter Strukturen des Strommarktes auch dann vergütet bekommt, wenn er nicht benötigt wird – oder ihn bei selbst verursachter Stromknappheit aufgrund des sog. Merit Order-Prinzips übervergütet bekommt. Und letztendlich Bereicherung bei den Verpächtern, denen unfassbare und nahezu obszöne Summen angeboten werden, die teilweise als Jahrespacht dem 10- bis 20-fachen des Bodenrichtwertes entsprechen – und dies für 20-25 Jahre garantiert. Als Waldeigentümerin überlegt man sich dann doch recht schnell einmal, ob man sich weiterhin ausschließlich den kargen und undankbaren Mühen der Waldwirtschaft unterwerfen möchte …

 

Die Zeche für diese ganzen Auswüchse zahlt dann der einfache Stromkunde über horrende Strompreise und den Verlust an Eigentum und Lebensqualität.

 

Der Fröhner Wald – für Mensch und Natur e.V. lehnt den Bau von Windkraftanlagen im Fröhner Wald ent-schieden ab – an unserer Position hierzu hat sich seit der Niederlegung der Planungen in 2016 nichts geändert.

 

Bitte schauen Sie regelmäßig auf www.froehnerwald.de nach aktualisierten Informationen, die Sie in den Tageszeitungen in dieser Form und Inhaltsdichte nicht finden werden. Und bitte werden Sie Mitglied in unserem Verein. Wir brauchen nun Ihre Unterstützung – ideell und finanziell – mehr denn je.

 

Mitgliedsanträge zur Aufnahme in unseren Verein und unsere Satzung finden Sie <hier>.

Anonymes Schreiben an den "Fröhnwald e.V."

 

04.01.2025

 

Nachstehend ein Schreiben eines geistigen Tieffliegers, der sich bemüßigt fühlte, dem 1. Vorsitzenden des Vereins einen Brief an dessen Privatadresse zukommen zu lassen. Alles natürlich streng anonym; selbst die Empfängeradresse war gedruckt und auf den Umschlag aufgeklebt, um jedweden Rückschluss auf den Absender zu unterbinden. Das ist das Niveau der feigen Windkraftbefürworter, dem wir uns entgegenzustellen haben, was wir natürlich gerne machen ...

 

By the way: für den "Volldeppen" würden seine grünen Freunde in Berlin keine Sekunde zögern, um den Staatsanwalt zu bemühen ...

 

Da die Besitzerin des privaten Anteils des Fröhner Waldes im Schreiben direkt angesprochen war, haben wir dieses an Margrit von Wegner weitergeleitet, zu der wir ein sehr gutes Verhältnis pflegen. Frau von Wegner war es ein Anliegen, auf dieses Pamphlet zu antworten und hat ausdrücklich um Veröffentlichung ihrer Antwort auf unserer homepage gebeten. Diese Antwort finden Sie und der anonyme Schmierfink ebenfalls nachstehend.

Antwort von Margrit von Wegner auf obenstehendes anonymes Schreiben

 

An die Verfasserin/den Verfasser des obigen Pamphlets:

Aus Ihren Zeilen geht hervor, dass Sie ein Verfechter von Windkraftanlagen sind. Es bleibt Ihnen unbenommen, dafür zu werben. Sie sollten aber vermeiden, für die Besitzerin des Fröhner Waldes zu sprechen. Ihr Stil ist nämlich nicht mein Stil. Mit ergebnisoffenen Diskussionen und Transparenz (also nicht anonym!) versuchen wir, die Pros und Contras eines solch eingreifenden Projekts zu erarbeiten. Da sind Ihre anonymen Zeilen absolut kontraproduktiv. Für konstruktive Anregungen - bitte mit Namen - steht Ihnen der Kümmererkasten (Anmerkung des Vereins: an der Waldinformationstafel am Holzer Eingang des Fröhner Waldes) jederzeit zur Verfügung. Ich meinerseits möchte weiterhin in einem sachlichen und respektvollen Austausch mit dem Verein "Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V." bleiben.

Ich hoffe, Sie haben verstanden. Margrit von Wegner

Aktuelle Mitgliederzahl des Fröhner Wald e.V.:

       446

(Stand 01.01.2026)

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Kontoinhaber: Fröhner Wald - für Mensch und Natur e.V.

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Bei Fragen und Anregungen

kontaktieren Sie uns bitte unter info@froehnerwald.de oder über unsere Kontaktseite. Wir werden Ihnen schnellstmöglich antworten.

Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

 

Mahatma Gandhi

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

 

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

 

"Gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut".

 

Bertolt Brecht

Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare.

 

Irren ist menschlich, doch im Irrtum zu verharren ist ein Zeichen von Dummheit.

 

Cicero, Philippica 12,2

Haben wir eine größere Aufgabe, als die Schöpfung zu bewahren und damit die Nachwelt zu schützen? Ich kenne keine.

 

Richard von Weizsäcker

Welche Quelle der Freude, wenn man die Natur liebt.

 

Reinhold Messner

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